Alterian Studie How Engaged Is Your Brand
Die Befragung wurde unter Agenturen und Marketingverantwortliche in Nordamerika, Europa, Asien, dem nahen Osten und Südafrika durchgeführt. Eine deutliche Mehrheit der Befragten kommt mit 71% aus Nordamerika. Europa ist mit 17% vertreten. Die übrigen 12% verteilen sich auf die restlichen Regionen.
Laut der Duke University Fuqua School of Business und die American Marketing Association wurden im Jahr 2010 mehr Ausgaben (9,2%) für Marketing verzeichnet, als im Jahr zuvor. Ähnliches brachte auch die Studie von Alterian hervor: Mehr als die Hälfte der Befragten gaben an, dass ihr Budget für Marketing im Jahr 2011 auf 25% ansteigen wird, bei einigen sogar um mehr. Von den Marketing Fachleuten gehen sogar dreiviertel von solch einem Wachstum für die kommenden 12 Monate alleine im Bereich Social/Digital Marketing aus. Im Jahr 2009 investierten B2B Marketer $11 Mio. in Social Marketin. Diese Zahl wird schätzungsweise bis zum Jahr 2014 auf $54 Mio. heranwachsen.
Die Frage nach dem Wissen, wie über die eigene Marke gesprochen wird, ergab folgendes: 31% der Befragten haben gar kein oder aber nur sehr wenig Ahnung, was über sie gesprochen wird. 39% nutzen ab und an mal einen ad hoc Test, um zu sehen, wie über sie gesprochen wird. Regelmäßige Auswertungen werden von nur 30% durchgeführt, davon sind 44% Agenturen. Im geographischen Überblick wird am ehesten in Nordamerika und in Europa verfolgt, was in Social Media über die eigene Marke gesprochen wird.
Die Frage nach dem Focus, den die eigene Website verfolgt, gaben 55% an, Kampagnen und Angebote zu kommunizieren, 34% nutzen sie als Broschüre und nur 11% individualisieren ihre Marke, basierend auf den Bedürfnissen und Informationen der Nutzer. Die Frage nach der analytischen Kompetenz des eigenen Marketings zeigte, dass 37% davon ausgehen, alles was sie tun, messen zu können. 6% gaben an, über keinerlei analytische Kompetenzen zu verfügen. 29% führen lediglich eine Basis-Analyse durch. 28% analysieren zwar, können aber keinen Bezug zu ihrer Kampagne herstellen und somit keine Informationen und Handlungsempfehlungen daraus ziehen.
Auf die Frage über welche Kanäle am ehesten persönlicher Kontakt zu Kunden aufgenommen wird, liegt die Email (72%) ganz vorne. Darauf folgen Direktnachrichten (58%) und Website (53%). Ebenfalls mit 53% sind Social Media Kanäle vertreten. Ob es Unstimmigkeiten zwischen Marketing und IT gibt, beantworteten gut zweidrittel der Befragten mit „ja“ und gaben Differenzen als Grund dafür an. Das andere Drittel berichtet, die Bereiche seien sich einig. Um sich untereinander abzustimmen sei es wichtig, folgende Punkte zu berücksichtigen: 1. Das Projekt klar definieren 2. Zusammenarbeitende Gruppen erstellen, welche die gleichen Ziele verfolgen 3. Unterstützung von oberster Stelle bekommen. Betrachtet man diese Faktoren zusammen, so kommen dreiviertel der Befragten zu der Erkenntnis, dass ihre Marke sich nicht in dem Maße mit den Kunden beschäftigt, wie es sein sollte. Die Mehrheit (57%) jedoch hat die Probleme erkannt und führt bereits Aktionen durch, um diese zu beheben. Darunter sind vor allem Europäer vertreten (67%). Stephen Powers, Analyst bei Forrester sagte:
“The uncertain economy has increased pressure on companies to engage customers more efficiently, especially via online channels that offer lower-cost ways to interact with customers, enable better lead generation, and increase customer retention rates. This is likely why investments in software to manage customer experiences has held up relatively well in the current economy. Our most recent data suggests this trend will continue into the next year.”
Quelle: Facebookbiz

