Posterous theme by Cory Watilo

Die Infector Macher

Die Infector Macher

Giftfass im Aquarium des Tiergartens Schönbrunn

Das Künstlerduo Christoph Steinbrener und Rainer Dempf haben eine Ausstellung unter dem Titel „Trouble in Paradise“ im Wiener Zoo Schönbrunn organisiert. Ziel der Ausstellung ist es, den Zuschauern "Die Gefährdung der Natur drastisch vor Augen zu führen", so Tiergarten-Direktorin Dagmar Schratter. Insgesamt haben die beiden Künstler sechs Installationen errichtet, die zum Nachdenken anregen sollen. So wurde zum Beispiel ein Giftfass im Aquarium platziert, ein Autowrack im Nashorngehege und eine Ölpumpe im Pinguin-Becken.

Die Installationen von Christoph Steinbrener und Rainer Dempf werden vom 10. Juni bis 18. Oktober im Tiergarten Schönbrunn gezeigt.

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Nikon macht dich zum Superstar

In der hoch frequentierten U-Bahn Station Sindorim in Seoul hatte der japanischer Hersteller Nikon ein Plakat anbringen lassen, dass die Fahrgäste auf das neue Fotoapparat Modell Nikon D700 aufmerksam machen sollte. Das Plakat, auf dem Paparazzi hinter einer Absperrung zu sehen waren, war mit Bewegungsmeldern ausgestattet. Sobald ein Passant an dem Plakat vorbei ging, wurde ein Signal an die Leuchten, die sich an den Kameras der Paparazzi am Plakat befanden, gesendet und löste ein Blitzlichtgewitter aus. wurde.

Blitzlichtgewitter in der U-Bahn Station Sindorim in Seoul

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Schlechte Nachrichten können als Inspiration für gute Guerilla-Kampagnen dienen

Die französische Konzeptkünstlerin Sophie Calle hat zur Promotion ihrer Ausstellung „Take Care of yourself“ in Sao Paulo eine Guerilla-Kampagne durchgeführt.

Als Inspiration für Sophie Calles Arbeit „Take Care of yourself“ diente die Trennung ihres Liebesgefährten, der ihr die Nachricht der Trennung per E-Mail übermittelte. Diese E-Mail endete mit dem Satz „Take care of yourself“.

Um die Bewohner der brasilianischen Metropole auf Calles Ausstellung aufmerksam
zu machen, fuhren mehrere Frauen gemeinsam mit der U-Bahn. Unabhängig voneinander lasen die Frauen einen Brief und fingen währenddessen vehement an zu weinen. Dadurch sicherten sie sich die Aufmerksamkeit der anderen Fahrgäste. Nach ein paar Minuten zerknüllten die Frauen den Brief, warfen ihn auf den Boden und stiegen aus. Die zurückgebliebenen Passagiere hoben den zerknüllten Brief auf und lasen das Schriftstück, welches auf die Ausstellung hinwies.

Vermeintliche Mutter sucht bei YouTube nach dem Vater ihres Sohnes

Vor kurzem sorgte ein Video auf YouTube, in dem eine junge Dänin nach dem Vater ihres Sohnes sucht, für viel Aufregung und Verwirrung im Netzt.

In dem Video erzählt die Frau, dass sie vor anderthalb Jahren einen One-Night-Stand mit einem Touristen gehabt hat, bei dem sie schwanger geworden ist. Der vermeintliche Vater hätte damals Urlaub in Dänemark gemacht und sei nach nach starkem Alkoholkonsum mit ihr im Bett gelandet. Sie könne sich nicht mehr daran erinnern, wie dieser Mann heißt und woher er kam. Aber sie würde ihm gerne ihren gemeinsamen Sohn vorstellen, den sie während des Videodrehs die ganze Zeit auf dem Arm hält. Dieses Viral wurde fast 1 Millionen mal bei YouTube angeklickt. Laut yuccatree.de boten daraufhin viele YouTube-User der vermeintlichen Mutter ihre Hilfe bei der Suche nach dem Vater an.

Wenig später stellte sich jedoch heraus, dass die junge Mutter eine Schauspielerin namens Ditte Arnth Jorgensen ist und das Video eine Werbekampagne von VisitDenmark, einer Website, mit Tourismusinformationen über Dänemark.

Bei den Zuschauern und der dänischen Presse kam das gar nicht gut an, viele YouTube-Nutzer finden den Spot geschmacklos gegenüber alleinerziehenden Mütter und die dänische Presse nannte die Viral-Kampagne niveaulos. Mittlerweile hat VisitDenmark das Video von YouTube entfernt.

Aufmerksamkeit zu erregen ist eben nicht immer zielführend.

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Wer später Präsident werden möchte, muss sein Facebook-Profil gepflegt halten

Vor kurzem warnte US-Präsident Barack Obama eine Gruppe von Schülern vor Facebook, beziehungsweise vor dem unkontrolliertem Umgang mit den Social Networks. Und wenn nicht ihm, den Mann, der einen Großteil seines Erfolges den professionellen Einsatz von Social Media verdankt, auf wen sonst sollen die Teenager dann hören?

Auf die Frage von einem Schüler, was man beachten muss, um US-Präsident zu werden, antwortete Obama: "Im YouTube-Zeitalter müsst ihr sehr vorsichtig sein, weil alles später wieder herausgekramt wird". Personaler mögen eben keine Partybilder auf denen der Bewerber betrunken ist oder einen Joint in der Hand hält. So kann Facebook schnell zum Karrierekiller werden.

Mittlerweile ist es ja gang und gäbe, Bewerber und potentielle Arbeitnehmer in Network-Seiten zu checken. Eine Tatsache, die für die meisten von uns sicherlich nicht neu ist. Trotzdem finde ich es sehr löblich, dass Obama dieses Thema im Schulkreis erwähnt und die Teenager auf die ganz konkret vorhandenen Gefahren hinweist.

Fotobounce - Mit einem Klick vollständige Fotoalben herunterladen

Die kostenlose Software „Fotobounce“ ist ein nutzerfreundliches Programm zur Bildverwaltung, welches Schnittstellen zu Facebook und Flickr besitzt. Wer einen Facebook und/oder Flickr-Account besitzt, kann jetzt, in Kombination mit Fotobounce, schnell vollständige Alben seiner Freunde herunterladen und sie in vorher angelegte Ordner speichern. Dies ersparte einem das ewig lange Download-Prozedere einzelner Fotos.

Das Programm ist kostenlos und für alle gängigen Windows- und Mac OS X-Versionen hier erhältliche. Viel Spaß!

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Viral-Hit: Schockierende Darstellung eines Autounfalls

Das aktuelle virale Spektakel im Internet heißt „COW“ und wird derzeit millionenfach bei YouTube angeklickt: Die britische Polizei hat in Zusammenarbeit mit professionellen TV-Produzenten ein schockierendes Unfallvideo produziert, dass vor SMS-Schreiben am Steuer warnt.

Das vier-Minuten-Video ist der Trailer zu einem 30-Minuten-Aufklärungsfilm, der bald in englischen Schulen zu sehen sein wird. In dem Trailer wird eine junge Frau gezeigt, die durch das SMS-Tippen am Steuer einen Unfall verursacht, der vier Menschen das Leben kostet. Das Video gehört momentan zu den viralen Hits im Web und wurde auf Broadcast-Niveau produziert.

Ziel der Kampagne ist es, die Menschen zu erreichen und dazu zu bewegen, aus Überzeugung auf das SMS-Schreiben am Steuer zu verzichten. Solche Videos bringen sicher mehr für die Verkehrssicherheit als alle Bussgelder der Welt.

Hier das Video, es sei aber gewarnt: Für allzu empfindsame Menschen ist dies sicher keine leichte Kost.

Geheimnisvolle Botschaft aus der Unterwasserwelt „Replika“

Zum Auftakt des Computerspiels Bioshock2 hat sich die Firma 2K Games eine virale Aktion einfallen lassen: Wochenlang geisterte ein geheimnisvoller Brief von einem Mark G. Meltzer durchs Web, der an die Leser appellierte, sich am 8. August bei Sonnenaufgang an einem von zehn Stränden weltweit einzufinden. In dem virtuellen Brief, der sich an die Bioshock-Fans aus der Gamer-Szene richtete, schrieb Meltzer, dass er seine Tochter vermisse und Hilfe brauche.

Am fraglichem Tag dann konnten die Fans an diesen zehn Stränden verbuddelte Weinflaschen finden. In den Flaschen befand sich eine Botschaft aus der Unterwasserwelt „Replika“ in der das Computer Game spielt.

Viele Fans besuchten tatsächlich die Strände, manch einer war jedoch enttäuscht, dass die Flaschen lediglich nur Promo-Poster des Spiels enthielten.

Brighton Beach.

Die Macht der Blogger

Bis Montag war den meisten Menschen der Sportartikelhersteller Jako völlig unbekannt. Seit Dienstag wissen viele Menschen, dass sie von diesem Unternehmen in Zukunft wohl nichts kaufen werden.

In Deutschland befassen sich immer mehr Unternehmen damit, Strategien zu entwickeln, um die verschiedenen Kommunikationskanäle des Internets für sich zu Nutzen. Vodafone marschiert in die sozialen Netzwerke, die Bayer AG und SAP Deutschland veröffentlichen Social Media Guidelines. Was jedoch passiert, wenn ein Unternehmen gar kein Gespür für die neuen Medien besitzt, das zeigt der Fall Jako aus Baden Württemberg.

Der Blogger Frank Baade hat im April als „Trainer Baade“ einen Blogbeitrag verfasst, in dem er den neuen Markenauftritt und besonders das neue Logo des Sportausrüsters Jako kritisierte. Daraufhin gab es eine Abmahnung von Jakos Anwältin. Der Blogger löschte den Text aus dem Netz und unterschrieb eine Unterlassungserklärung. Den angeprangerten Blogbeitrag haben damals wohl ca. 500 Leute gelesen, mehr nicht. Hier könnte die Geschichte eigentlich enden. Doch nun kommt der Nachrichtenaggregator „Newstin“ aus Prag ins Spiel. Dieser sammelt automatisiert RSS-Feeds - unter anderem auch den Blogbeitrag von „Trainer Baade“ - und veröffentlichte diesen auf einem eigenen Portal. Als die Anwältin von Jako auf diesen Text im Internet stieß, fordert sie in einem Schreiben eine Vertragsstrafe in Höhe von 5100 Euro von Baade. Diesen Betrag, so erklärte Baade in einem Gespräch mit SpOn, kann er sich nicht leisten.

Das muss Baade jetzt auch gar nicht mehr. Denn seit dem vom Handelsblatt über SpOn sämtliche Netzzeitungen diesen Fall publik machten, entwickelt sich die Geschichte zum PR-Supergau für Jako. Allein der Gedanke, dass man jemanden für die Verbreitung seines Textes auf dritte Websites -ohne seines Wissen- verantwortlich machen will, ist absurd. Schließlich wurde der Text automatisiert ausgelesen und auf einer anderen Seite publiziert. Die Bloggemeinde tobt und hält zusammen. Mittlerweile verfolgen Tausende von Bloggern und Lesern den Fall „Baader gegen Jako“. Und Jako ist nicht der Sympathieträger in dieser Geschichte, um es mal freundlich auszudrücken.

Laut der Süddeutschen versucht Jako jetzt, sich mit Baader zu einigen. Hätte jemand von Jako doch einfach bei Baader angerufen und ihn freundlich um Löschung des Beitrages gebeten: Dann wäre wohl vieles angenehmer für Jako verlaufen. So ist die ganze Geschichte ein anschauliches Beispiel dafür, wie man von einer kleinen, sympathischen Firma zur „Bad Company“ werden kann.

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