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Pornographische Fake-Werbung bereitet Sprite nicht viel Freude

Vor einigen Tagen tauchte eine pornographische Fake-Werbung für Sprite auf, die dem Mutterkonzern Coca Cola nicht viel Freude bereitet haben dürfte: Zwei vermeintliche „Sprite“-Spots, die auf Youtube und diversen anderen Portalen zu sehen waren, sind aufgemacht wie Pornofime. In einem wird eine blonde Frau beim oralen Sex gezeigt. Im folgendem spritzt es kräftig - aus einer Flasche Sprit. Dieser Spot geistert zur Zeit durch das Internet, wurde etliche Male bei Youtube herausgenommen und tauchte dann auf anderen Portalen wieder auf. Beiden Videos stiegen zwischenzeitlich zum Mega-Hit bei Youtube auf.

Coca Cola distanzierte sich öffentlich von diesem Werbeclip. «Die Verwendung unseres Produkts Sprite ist nicht autorisiert und vom Inhalt der Spots distanzieren wir uns», sagte eine Sprecherin der Coca Cola GTmbH.

Laut W&V hat der amerikanische Werber und Video-“Genie“ Max Isaacson diesen Spot eingestellt. Die Werbung hat er ohne die Erlaubnis von Coca Cola produziert, wie er jetzt einräumte. In einem Statement ließ er verlauten, dass die Werbung als Witz gedacht war und nicht von Coca Cola autorisiert wurde. Verschiedene Web-Portale in Deutschland sind momentan damit beschäftigt, den Spot auf Anweisung von Coca-Cola aus dem Netz zu nehmen.
Max Isaacson wollte mit dem Spot sicher die Werbetrommel für sich selbst rühren. Ob ihm das gelungen ist oder der Spot nicht nur für Coca Cola nach hinten losgegangen ist, bleibt abzuwarten.

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