Infector - Social Media Blog http://infector.de Most recent posts at Infector - Social Media Blog posterous.com Thu, 09 Feb 2012 03:44:00 -0800 Eine Woche Wunderknabe http://infector.de/eine-woche-wunderknabe http://infector.de/eine-woche-wunderknabe

Foto

von Philipp Waindok

 

Seit einer Woche bin ich jetzt schon ein Wunderknabe. Und dabei habe ich einiges gelernt: Zum Beispiel, dass ein Motorrad über 245 km/h fahren kann. Stefan Bradl stellte diesen Rekord 2011 auf. Oder dass das Blatt, mit dem Pius Heinz das Main Event der World Series of Poker gewann, von Insidern Anna Kurnikova genannt wird.

Warum ich mich bei meinem Praktikum in einer Werbeagentur mit so etwas beschäftige? Nun, die Antwort ist ganz einfach: Für die Webseite Wunderknaben-des-Sports durfte ich mir einige Quizfragen ausdenken und ausformulieren (Schaut sie Euch hier doch mal an). Diese anspruchsvolle Aufgabe in meine jungen Hände zu geben, war eine große Freude für mich. 

Aber natürlich lerne ich hier nicht nur die Großtaten vieler deutscher Sportler kennen, sondern auch alles rund um Werbung, Internet und Social Media. Dabei habe ich beispielsweise erfahren, dass man sich mit Facebook auch beruflich auseinandersetzen kann. Ihr fragt Euch jetzt vielleicht: „Wie funktioniert das denn?“ Und genau die gleiche Frage habe ich mir anfangs auch gestellt. Aber Ihr müsst Euch nur die verschiedenen Cases auf dieser Website anschauen. Ich selbst kannte Facebook bisher auch nur privat und ich wusste nicht, dass in Social Media so viel Arbeit steckt. Es ist eine schwere, anstrengende, aber auch sehr kreative Tätigkeit. 

Natürlich gibt es auch Phasen, in denen ich nicht so viel zu tun habe. Dann sind die Wunderknaben meist damit beschäftigt, Ideen zu entwickeln, Kampagnen auszuarbeiten oder knappe Abgabefristen einzuhalten. Das macht mir aber gar nichts, denn ich kann mich immer mit irgendeinem Thema beschäftigen, solange meine Kollegen alle Hände voll zu tun haben. 

Ich durfte sogar schon Webseiten analysieren und die Daten in ein Diagramm eintragen. Ich könnte mir vorstellen, so eine ähnliche Aufgabe in Zukunft noch mal zu bewerkstelligen. Toll finde ich auch, dass alle meine Mitarbeiter total nett zu mir sind. Sie kümmern sich um mich wenn ich Fragen habe oder Hilfe benötige. 

Ihr seht also, als Praktikant bei den Wunderknaben muss man nicht Kaffee kochen oder mit Zizou, dem großen Agenturhund, Gassi gehen. Vielmehr bekommt man einen spannenden Einblick in die Welt der Kommunikation. Und wenn ich doch mal mit Zizou einen Spaziergang machen muss, wäre das sicher auch nicht das Schlechteste.

 

Euer Philipp Waindok (15 Jahre, Schülerpraktikant)

 

 

 

 

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Tue, 03 Jan 2012 08:50:00 -0800 Und was ist mit… Adobe Flash? http://infector.de/und-was-ist-mit-adobe-flash http://infector.de/und-was-ist-mit-adobe-flash

von Cedric Kastner

 

2011 war das Jahr der Webstandards. So gut wie alle großen Hersteller haben ihre Browser für den neuen Standard HTML5 fit gemacht und ein Großteil der neuen Features kann ohne gravierende Einschränkungen und plattformübergreifend eingesetzt werden. Hat ein Browser in einem Bereich ein Defizit, kann dies meist mittels JavaScript schnell und einfach ausgemerzt werden.


Viele Köche...

Galt Adobes Flash jahrelang als Standard für interaktive Inhalte im Netz, stehen JavaScript-Bibliotheken, CSS3 und HTML5 diesem in nichts mehr nach. Einzig bei der Integration von Audio und Video hapert es momentan noch. Denn viele Browserhersteller kochen ihr eigenes „Formatsüppchen“ und während die einen MP4/H.264 unterstützen, haben sich andere für OGG/Theora entschieden. Einziger Hoffnungsschimmer ist Google, das den Videocodec VP8 gekauft und unter dem Projektnamen WebM als Opensource veröffentlicht hat.


Alternativen einfach effizienter

Aber auch das geänderte Surfverhalten der Benutzer hat stark dazu beigetragen, dass Flash immer seltener verwendet wird. Mobile Plattformen wie iOS oder Android treten immer mehr in den Vordergrund. Und auch wenn Flash zumindest auf Android verfügbar ist, haben Nutzer und Entwickler längst erkannt, dass sich eine Technologie, die ursprünglich für Maus, Tastatur und Bildschirme optimiert wurde, nicht 1 zu 1 auf mobile Geräte übertragen lässt.


Adobe zieht nach

Auch bei Adobe hat ein Umdenken stattgefunden. Erst im August diesen Jahres hat der Softwarehersteller aus San Jose, Kalifornien, das Animationswerkzeug Edge für HTML5, CSS3 und JavaScript veröffentlicht. Obwohl sich die Software noch immer im Beta-Stadium befindet, wirkt sie erstaunlich ausgereift und erinnert stark an ältere Versionen der Flash-Entwicklungsumgebung.


Transition now!

Wir können davon ausgehen, dass dieser Trend in 2012 weiter anhalten wird. Weniger Flash, mehr offene Standards. Es wird immer mehr Hersteller geben, die Webstandards wieder ernst nehmen und ihre Browser entsprechend erweitern und optimieren. Ohne Frage: Adobe wird Flash nicht von heute auf morgen begraben. Aber wir befinden uns mitten in einem Übergang – einer Transition, wie der Amerikaner so schön sagt.

 

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Tue, 13 Dec 2011 00:50:00 -0800 MP3 versus CD http://infector.de/mp3-versus-cd http://infector.de/mp3-versus-cd

MP3-Dateien oder doch lieber die gute alte CD? Eine Frage, an der sich bekanntlich viele Geister scheiden. Auf der einen Seite stehen die Verfechter der herkömmlichen Tonträger (namentlich CDs und LPs), auf der anderen die Befürworter von digitalen Musikdateien (MP3 etc.). MCs sollen an dieser Stelle ausgeklammert werden. Schließlich habe sogar ich mittlerweile kein Kassetten-taugliches Abspielgerät mehr in meinem Besitz. „Willkommen im 21sten Jahrhundert“, muss man da wohl sagen.

Aber worin liegen eigentlich die Vor- und Nachteile der allesamt musiktragenden, so doch sehr unterschiedlichen Formate.

Digitale Musikdateien haben natürlich den Vorteil, dass sie mit höchster Mobilität und einer nahezu unbegrenzten Haltbarkeit auftrumpfen. Des Weiteren lassen sie sich einfacher ordnen, verwalten und wesentlich schwieriger verlegen.

 

Das Gefühl fehlt

Auf der anderen Seite geht dem Musikliebhaber ein ganz besonderes Gefühlserlebnis verloren: Nämlich in einen Plattenladen seines Vertrauens zu gehen, sich nach einer Ewigkeit für eine neue CD zu entscheiden, diese zuhause endlich auszupacken und die ersten Tracks zu hören, während man im dazugehörigen Booklet stöbert. Erinnern Sie sich?

Auch ist es für viele ein großer Glücksmoment, wenn man auf einem Flohmarkt, im Plattenladen oder meinetwegen auch online zufällig eine heiß begehrte CD findet und sie danach endlich sein eigen nennen darf. Das ist doch wesentlich emotionaler, als wenn man innerhalb von fünf Minuten einen einzelnen Song oder ein ganzes Album findet und runterlädt.

Fans von iPod und Co. werden es wahrscheinlich vehement bestreiten, aber der Klang einer CD ist auch einfach anders. Zumindest fühlt er sich anders an. Bei LPs tritt dieses Phänomen wohl unbestreitbar.

 

Mobil und ohne Kratzer

Für digitale Musikdateien sprechen aber ganz klar die bereits erwähnte Mobilität und die lange Lebensdauer. Wer kennt es nicht: Kratzer auf der CD nehmen einfach jegliches Hörvergnügen oder machen sie komplett nutzlos. An dieser Stelle ein klarer Punkt für digitale Musik.

Und so ist es nicht verwunderlich, dass für das Jahr 2012 erstmals erwartet wird, dass die Downloadzahlen die Zahl der verkauften CDs überholen. (Quelle: http://techland.time.com/2011/03/31/just-one-more-year-until-digital-music-beats-physical-cd-sales/) Dabei spielt die steigende Anzahl an Smartphones als mobile Abspielgeräte eine wichtige  Rolle.

 

Unterwegs MP3 – zuhause CD?

Und genau hier liegt auch der Hase im Pfeffer. Beiden Medien haben einfach ein unterschiedliches Einsatzgebiet.

Während man unterwegs, sei es in Bahnen, im Auto oder beim Sport, meistens ohnehin keinen wirklich hochwertigen Klang benötigt bzw. zu schätzen weiß, geht doch nichts über das Gefühl, seine CD- Sammlung zuhause auszubreiten und sie über die heimische Stereoanlage zu genießen.

Als geneigter Musikliebhaber stellt man sich doch unweigerlich die Frage: Welches Format wird auf Dauer das Rennen machen?

 

Riesiges Angebot – kleinere Kosten

Apples iTunes, Amazon Music, aber auch Youtube, Napster, Simfy, Grooveshark und LastFM erleichtern immer mehr den Zugang zu digitaler Musik. Und auch die weltweit erfolgreichste Suchmaschine Google will ein Stück vom Kuchen abhaben und steigt mit Google Music ins Musik-Streaming-Geschäft ein (aktuell nur in den USA). Vom illegalen Download will ich an dieser Stelle gar nicht sprechen. Das Angebot ist also riesig und bietet auch für unterschiedlichste Nutzerverhalten eine passende Lösung.

Dazu kommen noch die geringeren Kosten, die der vorherrschenden und sich immer weiter entwickelnden Sparmentalität der Käufer in die Hände spielen. Aber wem kann man das verdenken, wenn man für 30 Jahre alte Alben im Laden immer noch mit stolzen 17,99 € zur Kasse gebeten wird.

Man stellt sich dann zu Recht die Frage, warum man sich nicht nur die zwei Lieblingsstücke des Albums für ca. 1,99 € im Durchschnitt entweder runterladen oder direkt auf das mobile Endgerät streamen soll. Nicht umsonst bieten z.B. iTunes mittlerweile 20Mio (das sind stolze 7 Nullen !) Titel an.

 

Musikdienste_sharp

 

Konzeptalben am Stück genießen

Aber auch hier gibt es eine Kehrseite der Medaille: Schließlich kann man oft nur den Kauf des ganzen Albums empfehlen, da viele Künstler den Climax ihrer Alben auf eine bestimmte Art und Weise aufbauen. Dieser Spannungsbogen geht natürlich verloren, wenn man sich nur einzelne Titel kauft.

Und gerade beim Streamen steht halt das eher kurzfristige Hörvergnügen dem Gefühl gegenüber, ein Gesamtkunstwerk wirklich in den Händen zu halten. Mal ganz abgesehen davon, dass sich Anbieter von Musikstreams teilweise immer noch in einer rechtlichen Grauzone und stets auf dem Kriegspfad mit der GEMA befinden.

Der langen Rede kurzer Sinn: Verfechter gibt es für beide Seiten. Gute Gründe ebenfalls. Und es sei auch Jedem zugestanden, aus Prinzip für oder gegen das jeweils Andere zu sein. Schlussendlich geht doch immer nur um die schönste Nebensache der Welt: nämlich Musik  ...oder wie war das noch mal? ;-) 

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Fri, 11 Nov 2011 06:29:00 -0800 Erste Schritte in Augmented Reality von Starbucks http://infector.de/erste-schritte-in-augmented-reality-von-starb http://infector.de/erste-schritte-in-augmented-reality-von-starb

Starbucks, der mit über 17.000 Filialen weltweit größte Kaffee-Franchiser, hat für das diesjährige Weihnachtsgeschäft eine mobile Applikation mit Augmented Reality-Funktionen präsentiert.

Mit der App namens "Cup Magic" kann der Nutzer die roten Weihnachtsbecher und viele weitere Produkte der Starbucks-Filialen zum Leben erwecken. Die fünf Charaktere, die sich hinter den Produkten verbergen, können mit dem User interagieren. Wenn der Nutzer alle fünf Charaktere aktiviert hat, nimmt er automatisch an einer Verlosung teil.

Neben diesen innovativen Möglichkeiten verfügt die App auch über bereits bekannte Features wie das Versenden von eCards, Angebote von Starbucks und Social Sharing-Funktionen.

Die App ist ein erster Vorstoß von Starbucks in Richtung Augmented Reality und soll Kunden in der Weihnachtszeit "überraschen und begeistern", wie Alexandra Wheeler, Vice-President Global Digital Marketing für Starbucks sagt.

Leider ist diese App nur auf den amerikanischen und kanadischen Markt mit seinen über 11.000 Filialen ausgerichtet und wird im dortigen iOS-Store und Android Market (für Kanada nur iOS) ab dem 15. November kostenlos zur Verfügung stehen.

Quellen: Mashable, Digital Buzz

 

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Fri, 04 Nov 2011 09:35:00 -0700 SEO - ein Hexenwerk? http://infector.de/seo-ein-hexenwerk http://infector.de/seo-ein-hexenwerk

Von Tobias Gatzke

 

Nicht erst seitdem Unternehmen im Internet aktiv um ihre Kunden buhlen, ist SEO in aller Munde. Als Mitte der 90er Jahre die ersten Suchmaschinen online gingen, wurde SEO bald ein fester Begriff – wäre er ohne Suchmaschinen auch gar nicht möglich.

Doch mit der steigenden Anzahl von Suchmaschinenoptimierern erhöhte sich auch die Skepsis gegenüber den Anbietern. Ein ganz nüchterner Blick auf Mythen und Möglichkeiten:

 

SEO, kurz für Search Engine Optimization oder zu deutsch Suchmaschinenoptimierung, beschreibt die Perfektionierung von Websites, um in Suchmaschinen möglichst weit vorne platziert zu werden. Das ist alles. Es war nie mehr und wird auch nie mehr sein.

Informiert man sich jedoch über Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung, gewinnt man schnell den Eindruck, dass es hier auf weit mehr als nur der richtigen Einstellungen in der Website ankommt. Da ist von IP-Popularity, Linknetzwerken, Meta-Tags und Landing- Pages die Rede. Angeblich soll es mehr als 200 Faktoren geben, nach denen Google eine Website bewertet. Wer behält da den Überblick?

 

Schauen wir uns mal in der Geschichte der SEO genauer an, warum die Suchmaschinenoptimierung so komplex geworden ist. Die Suchmaschine Yahoo! ging 1994 online und indexierte die ersten Websites. Bereits da begannen Tüftler Websites so zu manipulieren, dass sie von Yahoo! besser bewertet wurden. Damals reichte das häufige Wiederholen von Schlagwörtern auf einer Seite, welches schon für mehr Relevanz sorgte. Der Suchalgorithmus, also die Handlungsvorschrift nach der eine Suchmaschine Websites bewertet, wurde im Laufe der Jahre weiter verfeinert, um die Wirksamkeit solch einfacher Änderungen zu minimieren und mehr relevante Ergebnisse zu liefern.

 

Google ging 1999 online und brachte innerhalb weniger Jahre die ganze Suchmaschinenbranche durcheinander. Nicht zuletzt, weil Google bereits ab dem Jahr 2001 die Google-Toolbar für SEOs veröffentlichte. Dieses Tool erlaubte es, alle für eine Google-Indexierung relevanten Daten abzurufen. Somit konnte Google den Webmastern auch diktieren, wie sie im Sinne von Google ihre Seite gestalten und gut lesbare Websites erstellen sollten. Durch diese Maßnahme konnte Google schneller exakte Ergebnisse zu einer Suchabfrage liefern und wurde so sehr schnell zur größten Suchmaschine der Welt.

 

Suchmaschinenoptimierer versuchten natürlich weiterhin, durch erlaubte und unerlaubte Methoden hohe Positionen in den Google-Suchergebnissen zu erreichen. Das widerrum veranlasste Google immer dazu, neue Änderungen am Algorithmus vorzunehmen und unerlaubte Methoden zu unterbinden. Auf der anderen Seite hatte die Suchmaschine weiterhin Interesse an einer sauberen Optimierung von Websites, was letztendlich auch die Ergebnisse verbesserte. Dafür richtete Google öffentliche Informationskanäle für SEOs und Webmaster ein, die alle unterstützenden Optimierungsmöglichkeiten vorstellten.

 

Auf diese Weise haben sich bis heute über 200 Faktoren „angesammelt“, die zur Optimierung einer Website oder eines Online-Shops wichtig sind. Oftmals reichen jedoch für gute Ergebnisse schon einige wenige Änderungen.

 

Heute definiert sich Suchmaschinenoptimierung also über die von Google erlaubte Anwendung von Optimierungsmaßnahmen. Unerlaubte Tricks bei der Optimierung („Black-Hat SEO“) gibt es nach wie vor, diese können aber nur kurzweilige Erfolge erzielen. Langfristig gute Ergebnisse in den Suchergebnissen erreicht man mit einer professionellen, nach Google-Richtlinien ausgerichteten Suchmaschinenoptimierung („White-Hat SEO“). Wenn man so will, ist ein Suchmaschinenoptimierer ein Berater für gut gestaltete Onlineauftritte, die der Suchmaschine und besonders dem User nützliche Ergebnisse liefert und das Surfen oder Einkaufen zu einem störungsfreien Erlebnis macht. Dem Umsatz hat SEO noch nie geschadet.

 

Weiterführende Informationen:

Matt Cutts, Head of Google Webspam Team: SEO ist kein SPAM || 

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Thu, 20 Oct 2011 03:00:00 -0700 Moderne Webentwicklung http://infector.de/moderne-webentwicklung http://infector.de/moderne-webentwicklung

Seit Erfindung des World Wide Webs hat dieses eine weit größere Entwicklung hinter sich, als jedes andere Kommunikationsmedium. Selbst der Fernseher hat sich seit ca. 1959 kommerziellen Bestehens nur sehr schwermütig entwickelt, wobei die innovativsten davon in den letzten 20 Jahre entstanden.

 

Gerne erinnern wir uns noch an die erste Web-Präsenz des "Spiegel" zurück, welche sich auf die wichtigsten Meldungen der Print-Ausgabe in knapper Textform beschränkte. Erst nach und nach wurde daraus das bekannteste Nachrichtenportal Deutschlands. In Zeiten von blinkenden GeoCities Websites und mit Word-Art verzierten Homepages war jedoch die Verbreitung von Internetzugängen noch überschaubar, was natürlich die Investitionen der Verlage und Unternehmen in das Medium hemmte. Doch dies änderte sich zum Glück sehr schnell. So ist es mittlerweile weitgehend problemlos möglich, das TV-Programm über eine VDSL-Leitung zu streamen, während nebenher gesurft werden kann. 

 

Das Web ist mittlerweile allgegenwärtig und verbindet uns nicht mehr nur Zuhause am heimischen Rechner, sondern auch unterwegs auf unseren Smartphones. Es ist ultraschnell, einfach, übersichtlich und nicht mehr wegzudenken. Moderne Technologien und Standards wie CSS 3, HTML 5 und JavaScript-Frameworks vereinfachen die Portierung auf verschiedene Plattformen. Und diese sind vielfältiger geworden. 

Früher bestand für Webentwickler die Hauptaufgabe darin, ihre Inhalte auf 3 verschiedene Browser möglichst gleich aussehen zu lassen. Besonders der Internet Explorer 6 ließ so manchen Entwickler verzweifeln. Heute haben sich Browserhersteller weitgehend auf Standards geeinigt, doch sorgen mobile Devices wie Smartphones und Tablets für neue Komplexität, und so wird es Entwicklern auch in Zukunft nicht langweilig.

 

Doch worauf genau müssen Entwickler in Zukunft ihr Augenmerk legen? Wo liegen die Ansprüche und Herausforderungen? 

Eines ist klar – Webentwicklung muss den Anforderungen der User im günstigsten Fall immer einen Schritt voraus sein. Somit liegt die Challenge darin, innovative Technologien der Browser zu erkennen und daraus neue Produkte zu schaffen. Dabei ist es besonders wichtig, sich und sein Projekt von Außen zu betrachten, aus Sicht des Users. Es gibt vieles, dass erzählt werden will, aber nicht alles ist für den User wichtig. 

 

 

Folgende Kernpunkte sind zukünftig von starker Bedeutung:

 

1. Simplicity

2. Speed

3. Responsive Interaction

4. Portability

5. Intelligence

6. Accessibility

7. Usage

 

 

1. Simplicity

 

Um Usern die Möglichkeit zu geben, sich auf Websites zurecht zu finden, ist das alte Prinzip "Weniger ist mehr" nach wie vor die beste Regel. Einfachheit und Konzentration auf das Wesentliche vermittelt nicht nur das klare Konzept der Website, sondern verhindert zudem Information-Overload. Designer und Entwickler müssen zukünftige Websites so konzipieren, dass sie auf allen Plattformen einfach zu bedienen sind und sich dem Medium anpassen. Auch ein flexibles, skalierbares Layout gehört dazu, da das heutige Angebot an Monitoren von kleinen 11" bis großen 27" Bildschirmen reicht.

 

 

2. Speed

 

Ein Faktor, der häufig in Zeiten vor der DSL-Technologie eine große Rolle spielte. Große Bilder sorgten beispielsweise damals für Ladezeiten jenseits der Nervengrenze. Darum wird der Punkt von einigen Entwicklern heutzutage unterschätzt.  Apple entschied sich aus diesen Gründen beispielsweise gegen den Support für Flash-Seiten, um für bessere Geschwindigkeit auf Seiten zu sorgen, die beispielsweise Flash-Banner oder Videos integrieren und förderte damit direkt die Verbreitung von HTML 5 Elementen. 

Auch heute muss eine Website auf ihre Geschwindigkeit hin optimiert sein. User erwarten dies, mitunter weil alle Anbieter mit superschnellem Internet werben. Selbst User mit mobilen Sticks oder Smartphones erwarten heute die unmittelbare Nutzung der Seite ohne lästiges Laden. 

 

 

3. Responsive Interaction

 

Eine weitgehend neue Entwicklung, die aber eine große Rolle in der Post-PC-Ära spielen wird – Responsive Interaction. Smartphones sind heute weitgehend mit Touch-Displays ausgestattet, Touchpads genießen immer größere Absätze. Das heißt, dass Websites immer mehr und besser auf die direkte Eingabe reagieren müssen. Wenn beispielsweise ein Mausklick auf einen Button erst nach einer Sekunde eine Reaktion auslöst, führt dies beim User zu frustrierenden Interaktionserlebnissen. 

Responsive Interaction heißt jedoch auch, dass Bedienelemente auf der Seite auch auf den Druck eines Fingers optimal reagieren müssen, da immer mehr Touch-Geräte mit Webbrowsern ausgeliefert werden. Dabei müssen auch Elemente wie Schieberegler in die Optimierungen einbezogen und bedacht werden, da bestimmte bestimmte Interaktionen gar nicht mehr möglich sind. Ein Äquivalent zum Mouse-Over ist nicht möglich und auch der Doppelklick wird verschwinden. 

 

 

4. Portability

 

Ein großes Manko sind derzeit noch mobile Websites, obschon fast jeder Top-Manager hauptsächlich mit seinem Smartphone surft. So sind die Hersteller gezwungen, komplette Websites bedienbar zu machen. Was zwar mittlerweile möglich ist, aber noch lange nicht die beste Lösung bedeutet. 

Jede Website sollte eine angepasste mobile Variante haben, und das ohne Inhalte einzubüßen. Eine gute Website ist so konzipiert, dass die mobile Version mindestens genauso bedienbar ist und Spaß macht, wie ihr großer Bruder, und dabei idealerweise auf mobile Besonderheiten eingeht (z.B. Gimmicks, wie Standortabfrage mit Anzeige der Unternehmensfilialen in der Umgebung). 

 

 

5. Intelligence

 

Moderne Websites müssen intelligent sein. Google hat allen gezeigt, wie Systeme intelligent auf den Menschen reagieren können und hat den Prozess immer mehr verbessert. Apple perfektionierte die intelligente Mensch-Maschine-Kommunikation durch einfache Spracheingaben mit dem neuen iPhone 4S und der Siri-Integration. Nun sind Maschinen in der Lage unsere Sprache semantisch zu verstehen und Aufgaben für sich herauszuhören, für welche Sie dann Lösungen anbieten. Diese Entwicklung wird sich im Laufe der nächsten Zeit noch verbessern. 

 

6. Accessibility

 

Barrierefreiheit ist ein weiteres großes Thema für Websites, da bereits viele intelligente Systeme barrierefreie Websites problemlos interpretieren und beispielsweise sehbehinderten Menschen den Zugang zum Internet ermöglichen. Auch hier sind Entwickler gefragt, den Quellcode einer Seite dahingehend zu optimieren, dass Rechner alle Elemente einer Seite perfekt wiedergeben können. 

 

 

7. Usage

 

Websites erfüllen heute Zwecke. Kaum eine Seite schafft es auf die erste Seite in Google, die nicht zweifelsfrei ein Ziel oder entsprechende Relevanz hat und einen Nutzen erfüllt. Dieser Nutzen muss auch dem User klar sein, sobald er die Seite betritt. Produkte, Dienstleistungen oder sonstige Services müssen klar kommuniziert sein. Sollte es sich gar um eine Web-Applikation handeln, gilt auch hier die klare Regel, dass sie funktionieren muss. Auch bei Web-Applikationen sollten alle genannten Punkte erfüllt werden. 

 

 

 

Fazit

 

Modernes Webdesign muss möglichst flexibel sein und stets den User im Fokus haben. Wer schon heute alle Aspekte bedenkt, die zukünftig eine Rolle spielen könnten, sorgt zudem dafür, dass der dadurch entstandene Mehraufwand durch Nachhaltigkeit belohnt wird. Weitere Anpassungen und damit teuere Folgeinvestitionen werden so vermieden. 

 

 

 

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Tue, 30 Aug 2011 06:10:00 -0700 Neuer Facebook-Publisher eingetroffen http://infector.de/neuer-facebook-publisher-eingetroffen http://infector.de/neuer-facebook-publisher-eingetroffen

Jetzt ist er da – der neue Facebook Publisher. Ob Facebook damit auf die immer wiederkehrende Kritik zu Äußerungen bezüglich des Datenschutzes reagiert, ist nicht klar, allerdings bietet diese Neuerung viel Gestaltungsspielraum.

Bei den meisten Profilen, die Facebook auf Englisch verwenden, sollte diese Änderung bereits verfügbar sein. Wer den neuen Publisher noch nicht hat, kann sein Profil auf Englisch umstellen. Nach ein paar Minuten erscheint die Neuerung im Profil. Danach kann wieder auf Deutsch umgestellt werden.

Bei der Nutzung fällt zuerst auf, dass die Option zum Posten eines Links weggefallen ist. Es können zwar weiterhin Links geteilt werden, diese müssen jetzt aber in das Textfeld eingegeben werden. Die Vorschau erscheint nach wenigen Sekunden und der eigentliche Link kann aus dem Textfeld wieder entfernt werden.

Nicht neu, dafür aber wesentlich besser, ist die Kontrolle, wer die geteilten Posts sehen darf. Ähnlich wie bei Google+ kann zwischen öffentlichen Posts, Posts für Freunde oder auch benutzerdefinierten Einstellungen gewählt werden. Neu daran ist, dass der User diese Einstellungen auch im Nachhinein noch ändern kann.

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Der neue Publisher erlaubt jetzt auch in den Posts mitzuteilen, mit wem man gerade unterwegs ist. Das kann durch Markieren der entsprechenden Person erreicht werden. Die bereits bekannte @Mention ersetzt das jedoch nicht, diese bleibt weiterhin erhalten.

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Auch neu ist, dass man jetzt den Ort, an dem man sich befindet oder auch gerade hinfährt, in seinem Post mit angeben kann. Wie schon hier erwähnt, ersetzt diese Markierung jedoch nicht die Check-Ins. Facebook Deals können also damit bis jetzt noch nicht genutzt werden.   

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Quelle: Allfacebook

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Mon, 29 Aug 2011 00:00:00 -0700 Neuerung bei Facebook Places http://infector.de/neuerung-bei-facebook-places http://infector.de/neuerung-bei-facebook-places

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Facebook hat wieder einmal etwas neues angekündigt. Places für alle! Denn bisher sind nur Smartphone-Besitzer in den Genuss der Check-Ins gekommen. Das soll sich jetzt aber ändern. Facebook erklärt es wie folgt:

Before: You could only “check in” to locations using the Places feature on a smart phone.

Going Forward: Now you can add location to anything. Lots of people use Facebook to talk about where they are, have been or want to go. Now you can add location from anywhere, regardless of what device you are using, or whether it is a status update, photo or Wall post. Of course, you can always choose not to add location at all.

As a part of this, we are phasing out the mobile-only Places feature. Settings associated with it are also being phased out or removed. (You can read more about how location works and settings affected here: http://www.facebook.com/about/location)

 

Demnach hat bald jeder User die Möglichkeit seinen Freunden mitzuteilen, wo er sich gerade befindet. Eigentlich eine schöne Entwicklung - eigentlich! Denn viele Nutzer haben mit der Einführung dieses Updates das Ende von Facebook Deals gesehen. Wenn jeder die Möglichkeit hätte, einen Ort anzugeben, dann wären die Facebook-Deals (wir haben hier bereits darüber berichtet) wohl hinfällig. Denn ohne Check-Ins wird es auch keine Deals geben.

Allfacebook hat sich mit dieser Frage direkt an Facebook gerichtet und kann erstmal Entwarnung  geben. Es wird laut Facebook unterschiedliche Darstellungen der gekennzeichneten Orte gegenüber den Check-Ins geben. Es kann also aufgeatmet werden und man kann sich weiterhin auf Deals in Deutschland freuen. Und wer weiß, vielleicht gibt es auch demnächst gesonderte Deals für Orte.

 

Quelle: Allfacebook

 

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Fri, 26 Aug 2011 07:09:00 -0700 Twitter-Traffic wird messbar http://infector.de/twitter-traffic-wird-messbar http://infector.de/twitter-traffic-wird-messbar

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Twitter hat seine hauseigene Shortlink-Integration verbessert. Jeder Link in einem Tweet wird ab sofort ab einer Länge von 20 Zeichen automatisch in eine t.co Kurz-URL umgewandelt. Die Messbarkeit dieser Kurz-URL war bisher begrenzt.

Besucher, die beispielsweise über einen externen Twitter Client, wie TweetDeck oder HootSuite auf die Seite kamen wurden als direkte Visits bewertet, und somit im Twitter-Traffic nicht aufgezeigt. Es wurden lediglich die Klicks, die direkt über die Twitter Weboberfläche getätigt wurden, erfasst. Im direkten Vergleich des Traffics mit Facebook führte dies häufig dazu, dass Facebook die Oberhand hatte. Dies könnte sich nun ändern.

Für Unternehmen ist dies von immenser Bedeutung, denn bisher konnte nur vage vermutet werden, welcher Kanal den meisten Traffic bringt. Erst jetzt gibt es die Möglichkeit zu vergleichen und genaue Statistiken darüber auszuwerten.

Es soll sogar möglich sein zu prüfen, wo der Ursprung einer Nachricht liegt und damit auch, welcher Tweet einen User animiert hat, eine Seite zu besuchen.

Auch könnte durch die Umwandlung und die damit einhergehende Analyse die Verbreitung von schadhaften Links verhindert werden. Bis jetzt ist die Möglichkeit, einzelne Links zu blocken noch nicht gegeben – theoretisch ist das mit t.co aber denkbar.

Eine Ausbreitung des t.co-URL Kürzels auf andere Netzwerke, könnte jedoch zu Problemen führen. Derzeit werden alle t.co-URL´s auf Twitter zurückgeführt. Sollten diese Kürzel auch in anderen Netzwerken oder Webdiensten Verwendung finden , würde Twitter überrepräsentiert und die Ergebnisse damit verfälscht werden. 

Insgesamt ist dieser neue Dienst eine gute und vor allem längst überfällige Idee. Allerdings scheint die Umsetzung und die Verwertbarkeit der gewonnenen Daten noch ein wenig Zeit zu brauchen.

 

 

 

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Mon, 22 Aug 2011 07:06:00 -0700 Social Media ROI http://infector.de/66570671 http://infector.de/66570671

Hier ein Video zum schmunzeln - Eric Qualman, Autor des weltweit erfolgreichen Buchs Socialnomics, erklärt in diesem Video, wie man den Social Media ROI misst. Dazu vergleicht er Social Media mit anderen Medien, wie dem Radio oder der Zeitung.  Mit einem kleinen Augenzwinkern ist dieses Video auch an CMO´s und CEO´s gerichtet - absolut sehenswert!  

 

Quelle: http://networkedblogs.com

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Wed, 17 Aug 2011 08:37:15 -0700 Operation Facebook http://infector.de/operation-facebook http://infector.de/operation-facebook

Erst Google+ und jetzt das – Facebook hat es im Moment wirklich nicht leicht.

Nach den in Vergessenheit geratenen Diskussionen um die Datenschutzbestimmungen von Facebook hat sich nun eine Gruppe zurückgemeldet, die sich bereits seit 2008 für die Redefreiheit und die Freiheit des Internet einsetzt.

Die Rede ist hier von Anonymous. Sie haben sich vorgenommen, Facebook zu zerstören. Und das schon bald. In einem Video, das zur Zeit auf YouTube kursiert, kündigen sie das Ende von Facebook an. Als Grund für die Zerstörung des zur Zeit beliebtesten sozialen Netzwerkes geben sie die Sicherheit der Nutzer an. Sie wollen Ihnen keinen Schaden zufügen, sondern darauf aufmerksam machen, dass Facebook massiv in die Rechte der Nutzer massiv eingreift. Denn private Informationen würden von Facebook an staatliche Einrichtungen übergeben. Außerdem arbeite Facebook mit autoritären Regierungen, unter anderem Ägypten und Syrien, zusammen.  

Den Nutzern werden Illusionen verkauft, so Anonymous. Wenn ein Dienst wie Facebook kostenfrei ist, dann wird an anderer Stelle Geld verdient. Die Nutzer werden getäuscht, um Geld mit ihnen und ihren Informationen zu machen. Ganz gleich, wie ein Nutzer seine Privatsphäre-Einstellungen setzt, Facebook wisse mehr über einen als die eigene Familie. Und diese Daten werden auf Facebook auch nie gelöscht, selbst dann nicht, wenn man sein eigenes Konto auflöst. Es werden laut Anonymous lediglich die Verlinkungen zu den Informationen entfernt.

„Sie werden den Herrschern des Internets danken (...). Wenn Sie ein Hackeraktivist sind oder nur ein Kerl, der einfach das Recht auf Freiheit und der Information schützen will, dann springen sie auf den Zug auf und töten Facebook zum Wohle der Privatsphäre.“

Damit richtet sich Anonymous an Gleichgesinnte und bittet um Mithilfe. Genauere Informationen wurden nicht preisgegeben. Am 5. November 2011 wird es dann so weit sein, der Tag, der in die Geschichte eingehen soll. Wer auf dem Laufenden bleiben möchte, kann der Organisation auf Twitter unter OP_Facebook (Operation Facebook) folgen.

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Allerdings wurden jüngst Stimmen laut, die behaupten, dass dieses Video ein Fake ist. Auf Twitter meldete sich ein Mitglied und distanzierte sich von dem Vorhaben, Facebook zu töten. „Wir töten den Boten nicht“, heißt es in diesem Tweet, „das ist nicht unser Stil“. Ob das Video wirklich von Anonymous stammt, bleibt vorerst unklar. Denn auch unter den Mitgliedern von Anonymous sind die Identitäten nicht bekannt. Selbst die Anführer der Hacker-Gruppe sind sich nicht darüber einig, wie das Video auf YouTube gekommen ist.

Es wird uns daher nichts anderes übrig bleiben, als den 5. November 2011 abzuwarten und zu sehen, was passieren wird. 

 

Quelle: golem.de

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Wed, 03 Aug 2011 06:14:53 -0700 Wird Google+ das neue Facebook? http://infector.de/wird-google-das-neue-facebook http://infector.de/wird-google-das-neue-facebook

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Seit knapp einem Monat gibt es jetzt Google+. Damit ist Google ein wichtiger Schritt in die Welt der sozialen Netzwerke gelungen. Und vielleicht wird es den neuen Dienst sogar gelingen, bald das neue Facebook zu werden. Denn mit Google+ haben die Entwickler es geschafft, die Lücken von Facebook auszufüllen. Oberflächlich gibt es eine recht große Übereinstimmung der beiden Dienste. Allerdings bietet Google+ doch einige entscheidende Unterschiede:

Angefangen bei den Circles (Freundeskreisen) hat Google eine recht charmante Lösung gefunden, zwischen den Empfängern von Statusmeldungen zu differenzieren. Denn hier kann man seine Freunde in verschiedenen Kategorien einordnen, wie z. B. Familie, Freunde, Bekannte oder auch in selbst erstellte Kreise. Mit dieser Funktion hat Google+ eine der Lücken von Facebook gefüllt, denn Google überlässt die Entscheidung welche seiner Statusmeldungen für wen sichtbar sein soll, dem User. Damit entfällt auch die Notwendigkeit bei Freundschaftsanfragen auf eine Bestätigung zu warten, denn es können die Statusmeldungen, die für die Allgemeinheit verfasst werden auch ohne eine Verbindung zueinander gesehen werden. Damit hat der User die Möglichkeit, ein und dasselbe Profil sowohl für private als auch berufliche Zweck zu nutzen.

Weiter geht es mit den sogenannten Sparks. Hierbei handelt es sich um einen Newsfeed zu den Interessen der User. Es werden verschiedene Themen angeboten. Diese sind wiederum in verschiedene Meldungen unterteilt und können von den Usern mit ausgewählten Circles geteilt werden. Mit dem +1 Button (Googles Version von „Gefällt mir“) können diese geteilten Inhalte anschließend gekennzeichnet werden.

Der Videochat namens Hangout, der von Google+ ebenfalls revolutioniert wurde, setzte Facebook-Gründer Mark Zuckerberg unter Druck. Innerhalb von nur einer Woche nach Start von Google+ war auch auf Facebook ein solcher zu finden. Allerdings war das wohl eher ein Schnellschuss. Das was Google auch hier besonders macht ist, dass man auch hier zwischen den Freundeskreisen wählen kann. Das bedeutet, dass man nur für den ausgewählten Freundeskreis als online angezeigt wird. Außerdem kann man bei Google mit bis zu zehn Personen interagieren. Diese Funktion konnte Facebook auf die Schnelle nicht bieten.

Weiterhin sehr nützlich, allerdings derzeit nur auf der mobilen Version verfügbar, sind die so genannten Huddles. Hier können bestimmte Circles zu einem Chat zusammengefasst werden. Diese Funktion kann sich bei der Organisation von unterschiedlichsten Aktivitäten und Veranstaltungen von nutzen sein, da man mit einem ausgewählten Kreis seiner Freunde, Bekannte oder sonstigen Kreisen gleichzeitig chatten kann.

Insgesamt kann man also sagen, das Google einen ziemlich vielversprechenden Start hingelegt hat. Obwohl das Netzwerk vorerst nur auf Einladung genutzt werden kann, haben sich bereits rund 25 Millionen Nutzer angemeldet. Und damit ist das Wachstum zu Beginn derzeit deutlich schneller als es vor einigen Jahren bei Facebook der Fall war. Zurzeit ist Google + das Netzwerken, mit dem schnellsten Wachstum. Innerhalb von nur 24 Tagen konnte die 20 Millionengrenze geknackt werden. Selbst Facebook braucht für diese Anzahl 1152 , und Twitter 1035 Tage.

Ob Facebook vor hat weitere Verbesserungen herausbringen, wird sich mit der Zeit zeigen. Wenn dem so ist, dann kann davon ausgegangen werden, dass er das neue Netzwerk durchaus als möglichen Konkurrenten ansieht. Bisher konnte sich Facebook mit seinen mehr als 750 Millionen Usern ruhig zurücklehnen. Allerdings scheint Google+ derzeit eine ernstzunehmende Bedrohung zu sein. Langfristig gesehen, könnte der Start von Google+, den einige von uns miterleben durften, die Geschichte der sozialen Netzwerke verändern.

 

Bildquelle: Leon Haland

 

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Wed, 20 Jul 2011 06:17:00 -0700 Posten - ja! Aber wann? http://infector.de/58857912 http://infector.de/58857912

science-of-social-timing-part-1.pdf Download this file
Viele Unternehmen, die auf Facebook und Twitter aktiv sind, stellen sich diese Frage. Jetzt gibt es erste Antworten. Im Juni erschienen dazu von Dan Zarella Zahlen, die dank Kissmetrics in einer sehr schönen und übersichtlichen Infografik zu sehen sind.

Anhand dieser Grafik lässt sich für Facebook folgendes ablesen: 

  • Der beste Rhythmus für eine höchstmögliche Likefrequenz ist 0.5 Posts pro Tag.
  • Der beste Tag, um einen Post zu veröffentlichen, ist der Samstag.
  • Die beste Uhrzeit etwas auf Facebook zu posten ist laut Zarella die Mittagszeit.  

Für Twitter gelten wiederum andere Zahlen:

  • Hier sollten für eine möglichst hohe Tweetfrequenz 1-4 Tweets pro Stunde versendet werden.
  • Die besten Tage für Tweets sind am Wochenende und am Mittwoch.
  • Die beste Zeit zum Tweeten beschreibt Zarella mit 17 Uhr.

Allerdings sind diese Zahlen kein Patentrezept. Verschiedene Studien brachten bereits verschiedenste Zahlen hervor. Letzten Endes lohnt es sich immer, die eigenen Facebook Statistiken anzusehen. Mit deren Hilfe lässt sich erkennen, wie oft und wann die User etwas liken oder kommentieren. Anhand dessen können Rückschlüsse auf Posts oder Aktionen der Seite gezogen werden. Auch Informationen zu den Aktivitäten der User werden dort gegeben. Es ist demnach immer von Vorteil, die Gewohnheiten der Fans zu kennen und im Blick zu behalten.

 

Quelle: Allfacebook

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Tue, 05 Jul 2011 06:19:00 -0700 Coca-Cola feiert 125. Geburtstag http://infector.de/52660162 http://infector.de/52660162

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Dass der Content eine wichtige Rolle in der Kommunikation von Unternehmen zu den Konsumenten spielt, haben wir hier bereits berichtet. Coca-Cola hat nun einige Zahlen zu Ihren Inhalten präsentiert. Der Wandel von der one-to-one Kommunikation ist voll im Gange. Sie selber nennen es das „nächste Level“. Hier ist es bereits so, dass die Konsumenten einen großen Teil des Contents erstellen.

Fakten, die laut Coca-Cola unter anderem für den Erfolg verantwortlich sind, stellt das Unternehmen wie folgt dar:

Sie haben akzeptiert, dass ihre User mehr Nachrichten generieren, als sie es je können. Denn die User posten oder liken Kommentare, welche von ihren Freunden und den Freunden der Freunde ebenfalls geteilt oder weitergeleitet werden. Dadurch entsteht eine immense Anzahl an Beiträgen, die innerhalb der Community verbreitet werden. Dagegen könnte Coca-Cola, selbst wenn sie es wollten, nicht ankommen. Also machen sie sich die Masse der User zu Nutzen, indem sie diese mit Inhalten versorgen. Das wiederum führt zu einer Verstärkung des Kommentierens, „Liken“, Teilens und Weiterempfehlens. Hilfreich kann es dabei sein, sich thematisch  mit einer möglichst großen Bandbreite aufzustellen, indem man sich Themen wie Sport, Musik oder auch Kultur widmet.

Coca-Cola scheint hiermit  sehr erfolgreich zu sein. Allein auf YouTube verzeichnen sie 146 Millionen Views mit Inhalten zu ihrer Marke. Nur 26 Millionen der gesamten Views sind Inhalte, die von Coca Cola selbst erzeugt wurden. Das bedeutet, dass ganze 120 Millionen Views auf User Generated Content zurückzuführen sind. Hierbei handelt es sich um Inhalte, die nicht gesteuert werden können, allerdings kann man der Community Content zum Reproduzieren liefern. Der Erfolg der Facebook Fanpage spricht für sich. Derzeit wächst die Facebook Fanpage um rund 100.000 Liker pro Woche.

Coca-Cola selbst sieht sich mehr in der Rolle eines Moderators. Die meisten anderen Unternehmen sehen sich selbst eher als Regisseur der Fans. Sie versuchen die Fans und deren Postverhalten zu kontrollieren, was schlicht und ergreifend unmöglich ist.

Bereits im Jahr 2009 hatte Coca-Cola eine sehr erfolgreiche Strategie, mit einer Aktion namens „Expedition 206“. Der User konnten 3 Personen zu einer Expedition voten, in denen diese als Coca-Cola Botschafter unterwegs durch die meisten der 206 Länder, in denen Coca-Cola verkauft wird, waren. Begleitend wurde eine online Konversation gestartet. Die Botschafter berichteten über die gesamte Reisedauer, die sich auf 273.00 Meilen erstreckte, frei darüber, was die Menschen auf der Welt glücklich macht. Coca-Cola versuchte gar nicht erst die Berichterstattung zu kontrollieren. Was geschrieben wurde, oblag allein den Botschaftern und ihren gemachten Erfahrungen. Auf dieses Verhalten von Coca-Cola kann auch der Erfolg dieser Aktion zurückgeführt werden.

Ein weiterer Faktor der zum Erfolg einer Fanpage beitragen kann, ist der Umgang mit kritischen Äußerungen. Es ist nur natürlich, dass es immer wieder den einen oder anderen User geben wird, der sich negativ zu der Marke oder den Produkten äußert. Als Unternehmen sollte man jedoch immer daran denken, ein Teil der Kommunikation zu sein – nicht mehr und nicht weniger. Es muss also nur auf Kritik eingegangen werden, um die allgemeine Stimmung aufrecht zu erhalten. Häufig ist es jedoch so, dass unbegründete oder auch bösartige Kommentare von der Usern untereinander abgehandelt werden.

Gerade für traditionelle Unternehmen wie Coca-Cola, das es bereits seit 1886 gibt, lässt sich festhalten, dass das Marketing in den vergangenen Jahren drastische Veränderungen durchlebt hat.

Am 8. Mai feierte Coca-Cola seinen 125. Jahrestag. In die Zukunft blicken sie zuversichtlich und möchten mit Hilfe des Userfeedbacks auch in den nächsten 125 Jahre eine der wichtigsten und wertvollsten Marken der Welt sein.

 

Quelle: http://blogs.hbr.org/cs/2011/04/coca-colas_marketing_shift_fro.html

Bild: http://www.flickr.com/photos/helmutoelkers/

 

 

 

 

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Wed, 29 Jun 2011 08:24:00 -0700 VW und die dunkle Seite der Macht http://infector.de/greenpeace-vs-vw http://infector.de/greenpeace-vs-vw

Der mehrfach ausgezeichnete VW-Spot, der seine Premiere beim Superbowl in den USA hatte, läuft nach wie vor auch erfolgreich im deutschen Fernsehen. Ein kleiner Darth-Vader versucht, mittels der „Macht“ verschiedene Dinge zu beeinflussen. Er scheitert jedoch bei allen Gegenständen kläglich – bis auf den neuen VW Passat.

Die Zuschauer amüsiert dieser Spot – sicherlich wurde dieser Effekt auch vom Automobilkonzern beabsichtigt. Dass jedoch der Auftritt des Star Wars Bösewichts Darth-Vader noch zum Problem werden würde, ahnte niemand. Denn der Vergleich mit dem Bösen – besser noch mit der dunklen Seite der Macht – wird dem Konzern jetzt zum Verhängnis.

Im folgenden Video von Greenpeace wird der Spot fortgesetzt. Er zeigt Kinder in weiteren Star Wars Verkleidungen, darunter einen Jedi-Ritter, Meister Yoda, R2D2 und Prinzessin Leia, wie sie mit ihren Laserschwertern versuchen, den kleinen Darth-Vader am Startvorgang des VW Passats zu hindern. Der ruft jedoch den Todesstern zur Hilfe - natürlich mit einem VW Logo versehen - und bringt den Passat schließlich doch noch zum Starten. Daraufhin erscheint der Schriftzug „Joint the Rebellion“. 

VW: the dark side from Greenpeace UK on Vimeo.

Ziel von Greenpeace ist es, mit dem Video auf die Missstände des Automobilkonzerns aufmerksam zu machen. Denn VW verfügt über ein nur schwaches umweltpolitisches Profil. Sie entwickeln zwar Spritsparautos, verkaufen aber überwiegend Spritfresser. Und als sich der Konzern auch noch gegen eine Verschärfung der europäischen CO2-Grenzwerte und gegen eine Festschreibung eines europäischen Klimaziels von 30 % äußerte, war das Maß voll. VW gibt laut Greenpeace jährlich Millionen aus, um zu verhindern, dass das CO2 Reduktionsziel von 20 auf 30 % angehoben wird. Außerdem betreiben sie Lobbyarbeiten gegen strengere EU-Richtlinien. Andere Unternehmen wie z. B. Ikea, Google oder Sony unterstützen bereits solche Vorhaben, die auch dabei helfen, Europa aus der Abhängigkeit des Erdöls zu befreien.

Auf ihrer Website fordern die Umweltaktivisten VW eindeutig dazu auf, es ihnen gleich zu tun und Verantwortung für die Umwelt zu übernehmen. „Als größter Autobauer Europas trägt VW auch die größte Verantwortung“, schreibt Greenpeace auf der Aktionsseite. Weiterhin fordern sie, dass VW-Fahrzeuge bis zum Jahr 2040 komplett ohne Öl auskommen sollen.

Mit einem zweiten Video, dass kurz nach bekanntwerden des Ersten von Greenpeace eingestellt wurde, thematisieren sie eine mögliche Option, mit vereinten Kräften VW von der dunklen Seite zu befreien. In diesem Video erscheint der vermeintliche Todesstern mit einem Banner von Greenpeace und den Schriftzug “Save your Planet“. Dies zwingt den dunklen Mini-Lord in die Knie und alle Beteiligten beginnen zu tanzen.

VW: The Dark Side Episode II from Lucasfilm Ltd on Vimeo.

Neben YouTube sind die Videos auch auf einer von Greenpeace erstellten Social-Media-Website zu finden. Dort kann man sich der Rebellion mittels einer Unterschriftenaktion anschließen. Um die virale Verbreitung zu unterstützen, gibt es neben den angeblich geheimen Plänen ein Jedi-Training. Die eigens erzielten Ergebnisse des Trainings können via Twitter und Facebook verbreitet werden. 

Welche Macht Greenpeace mit einer Social Media Community im Rücken haben kann, bekam vor knapp einem Jahr bereits der Lebensmittelkonzern Nestlé zu spüren. VW äußerte sich bisher sehr bedacht zu den Vorwürfen. Gegenüber FOCUS Online gaben sie folgendes Statement ab:

„Wir können die Kritik von Greenpeace nicht nachvollziehen. Der Volkswagen-Konzern konnte die CO2-Emissionen der EU-27-Neuwagenflotte von 166 Gramm (2006) auf 144 Gramm (2010) reduzieren, dies entspricht einer Reduktion von über 13 Prozent. Wir haben über 20 Konzernfahrzeuge im Modellprogramm, die unter 100 Gramm/km CO2 ausstoßen (...).
Zudem hat es vor rund zwei Wochen Gespräche zwischen Volkswagen und Greenpeace gegeben. In einer Mail von Greenpeace an die Volkswagen-Pressestelle äußert sich Greenpeace positiv hinsichtlich der von Volkswagen erreichten Fortschritte bei der Reduktion von CO2-Emissionen.“

Im Großen und Ganzen ist diese Aktion von Greenpeace eine gelungene Anknüpfung an das erst kürzlich in Cannes ausgezeichnete Video von VW. Im Anbetracht der diesjährigen Atomkatastrophe von Japan sollte man jedoch meinen, dass es zur Zeit wichtigere Themen gäbe, als sich über den CO2 Ausstoß zu streiten. Dennoch sollte auch über dieses Thema gesprochen werden und das hat Greenpeace mit dieser Kampagne sowie vergleichsweise "milden" Mitteln erreicht. Diese witzige Aktion brachte allen Social Media Interessierten ein Lächeln ins Gesicht, was auch Greepeace gut bekommt.

Nun bleibt nur noch abzuwarten, wie der Kampf „Gut“ gegen „Böse“ ausgehen wird, welche Macht sich tatsächlich durchsetzt und ob es zu einem Happy End kommen kann.

 

Update vom 1. Juli 2011:

"Dieses Video ist aufgrund des Urheberrechtsanspruchs von Lucasfilm Ltd nicht mehr verfügbar", diese Meldung wird wohl jeder, der zur Zeit bei YouTube nach der Greenpeace-Kampagne sucht, erhalten haben.
Dank Lucasfilm Ltd. kann man nicht nur die aktuelle Kampagne von Greenpeace gegen den Konzern VW nicht mehr sehen, sie haben es geschafft, wegen drei Verstößen direkt ganz Greenpeace von YouTube zu verbannen.
Bisher können die Videos noch auf Vimeo angesehen werden, allerdings ist unklar, wann Lucasfilm auch dort Urheberrechtsansprüche stellen wird. Wir bleiben am Ball.

 

Quelle: Focus.de

            vwDarkSide


 

 

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Mon, 20 Jun 2011 02:52:00 -0700 Social Media mit Pril – so besser nicht! http://infector.de/social-media-so-gehts-nicht http://infector.de/social-media-so-gehts-nicht

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Es gibt bereits zahlreiche Social Media Aktivitäten, die zu großen Erfolgen geführt haben. Derzeit wird überall darüber berichtet, wie man zu einer erfolgreichen Social Media Strategie kommt und was es beim Umgang mit sozialen Netzwerken zu beachten gibt. Regeln, Guidelines und weitere wissenswerte Tipps und Funktionen der sozialen Netzwerke sind beinah überall zu finden.

Das jüngste Beispiel einer größeren Social Media Aktion war wohl ein Beispiel dafür, dass noch nicht alle Unternehmen im direkten Umgang mit Menschen geübt sind. Der Pril-Designwettbewerb von Henkel hat viel Kritik einstecken müssen und eine Masse von Nutzern gegen sich aufgebracht, so dass letztlich von der tollen Idee nur noch Spott und Häme übrig blieben.

Rückblick: 

Pril hatte am 1. April einen Designwettbewerb via Facebook ins Leben gerufen. Ziel war es, den Usern die Möglichkeit zu geben, eine Pril-Flasche zu designen. Es wurde den Usern versprochen, dass unter den Top 10 die besten zwei Designs –ausgewählt von einer Jury- gegen Oktober diesen Jahres im Handel zu finden seien.

Zunächst lief aller reibungslos. Die User machten sich ans Werkeln und gestalteten viele verschiedene Designs. Es dauerte allerdings nicht lange, bis die ersten sogenannten Spaßdesigns entstanden. Darunter waren ein „Hähnchen“-Motiv mit dem Text „Schmeckt lecker nach Hähnchen“, ein „Monstergesicht“, ein „Bratwurst“-Motiv oder auch eine „Nasenbrille“ zu finden.

Mit derartigen Einreichungen hatte Pril selbstverständlich gerechnet. Allerdings nicht mit der geballten Kraft einer Social Media Community. Denn das Hähnchen-Motiv stammte von Peter Breuer, einem in Social Media sehr aktiven und stark vernetzten Werbetexter. Sein Profildesign verbreitete sich sehr schnell und war nach kurzer Zeit auf Platz eins. Allerdings entsprach dieses Design nicht einmal annähernd dem Markenbild von Henkel, so dass diese sich dazu entschlossen, die Gewinnspielbedingungen anzupassen.

Die bereits getätigten Votes wurden den neuen Bedingungen entsprechend angepasst. Das bedeutete, dass die Anzahl der Stimmen verschiedener Designs sagen wir mal „suboptimal“ nach unten korrigiert wurden. Dieses Vorgehen wurde von Henkel aus nicht richtig erklärt, so dass für die User unverständlich wurde, wo ihre Stimmen hin verschwunden sind. Für sie sah alles nach einem gefakten Gewinnspiel aus.

Man könnte es fast als „Racheakt“ bezeichnen, als auf der Plattform 4chan, die über mehrere Millionen Mitglieder verfügt, daraufhin dazu aufgerufen wurde, die Gewinnspielaktion zu sprengen. Sie schlossen sich zusammen und gaben ihre Stimmen nur solchen Designs, die offensichtlich nicht in das Markenbild von Henkel passten. Worte wie „trauriges Ende“, „langweilig“, „grottenhässlich“ und „lächerlich“ waren nach Bekanntgabe der Gewinner-Designs auf der Fanpage von Pril zu finden. Die User fühlen sich von dem Unternehmen bevormundet denn unter den Top 10 der Designflaschen wurden ausgerechnet die, mit den wenigsten Votes zum Siegerdesign gewählt. Damit wurde die Demokratie der Fanpage gestürzt, die zu Beginn der Aktion noch recht vielversprechend aussah. Den Usern wurde das Gefühl vermittelt,  aktiv an der Gestaltung des Designs teilhaben zu können. Es wurden sogar über 50.000 Designs eingereicht.

Aber leider wurde von Pril aus versäumt,  ausreichend zu kommunizieren, nach welchen Kriterien die Stimmenoptimierung vorgenommen wurden. Auch auf die teilweise sehr kritischen Äußerungen der User wurde sehr unprofessionell reagiert, indem diese einfach gelöscht wurden. Dabei hätte alles so gut laufen können. Hätte das Unternehmen ausführlich kommuniziert, wie die Gewinnermittlung verläuft, oder die falschen Erwartungen der User im Dialog geklärt, hätten sie das Ruder noch rum reißen können. Auch auf die „Spaß“-Designs hätte man smart reagieren können, indem mindestens eines dieser Designs als Gewinner ermittelt worden wäre.

Letzten Endes bleibt zu hoffen, dass das Unternehmen Henkel aus dieser Aktion gelernt hat. Zukünftig Aktionen sollten besser geplant werden oder aber sie sollten professionelle Hilfe, vielleicht sogar mit einer Agentur die langjährige Erfahrung in diesen Bereichen hat, in Anspruch nehmen.

Quelle: Der Spiegel

 

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Wed, 01 Jun 2011 07:30:39 -0700 Lady Gaga wirbt für Google Chrome! http://infector.de/lady-gaga-wirbt-fur-google-chrome http://infector.de/lady-gaga-wirbt-fur-google-chrome

Sie hat es wieder einmal geschafft. Mit einem Aufruf auf ihrer Website, in dem sie ihre Fans dazu aufforderte ihren aktuellen Song „Edge of Glory“ nachzusingen und zu tanzen, schaffte es Lady Gaga einen sehr erfolgreichen Viral zu erzeugen. Ihre Fans folgten dem Aufruf und luden mehrere Hundert Videos in YouTube hoch. Aus einzelnen Sequenzen der Uploads und weiteren Videosequenzen der New Yorker Künstlerin entstand ein Video, mit der Message „The Web is what you make of it“. Damit wirbt Gaga für den Browser Google Chrome. Dieser Viral wurde bereits jetzt über eine Millionen mal angeklickt.

 

Quelle: http://www.viralblog.com

 

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Mon, 16 May 2011 06:30:25 -0700 Social Media weiter im Kommen! http://infector.de/social-media-weiter-im-kommen http://infector.de/social-media-weiter-im-kommen

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Laut einer aktuellen Studie, die von der Email Expo bei der Promio.net GmbH in Auftrag gegeben wurde, wächst die Aufmerksamkeit rund um das Trendthema Social Media auch im Jahr 2011 weiter an.

Dabei ist noch immer ausschließlich von den großen bekannten Netzwerken Facebook und Twitter die Rede, wenn über Social Media gesprochen wird. 68,2 Prozent der Unternehmen posten im „Like“-Netzwerk Facebook. Getwittert wird in 42,4 Prozent der aktiven Unternehmen. Xing holt mit 37,9 Prozent deutlich auf, was nicht zuletzt auch daran liegt, dass in den vergangenen Tagen vermehrt die Nachfrage an B2B in Social Media steigt.

Insgesamt gaben 55 Prozent der Befragten an, in Social Media aktiv zu sein. 38 Prozent wollen noch in diesem Jahr verstärkt in Social Media Aktivitäten investieren.

Bisher setzen rund 74,2 Prozent der Unternehmen auf Email Marketing, gefolgt von PR (65,2 Prozent) und SEO/SEM (63,6 Prozent). Erstaunlich lebendig konnte an vierter Stelle mit 62,1 Prozent Print ausgemacht werden. Obwohl dieser Bereich schon oft totgesagt wurde, scheinen sich viele Unternehmen noch immer daran fest zu halten.

Keinen Bedarf an Maßnahmen im Bereich Social Media scheinen nur 4,5 Prozent zu haben. Das Ziel, welches die eindeutige Mehrheit mit ihrem Auftritt in den Netzwerken verfolgt, ist wider Erwarten nicht der Verkauf, sondern eindeutig die Steigerung der Kundenbindung und deren Aktivierung.

Die große Unbekannte über all dem ist nach wie vor die Messbarkeit von Social Media. So gaben 25,8 Prozent an, nicht zu wissen, wie sie diese Aktivitäten auswerten können und sogar 21,2 Prozent scheinen keinen Bedarf an einer Messung zu haben. Weitere 40,9 Prozent nutzen bestehende Marktlösungen, um sich einen Überblick zu verschaffen.

Immerhin 68,2 Prozent analysieren regelmäßig, was über sie gesprochen wird. Etwas mehr als 40 Prozent gaben an, zu kritischen Nachrichten Stellung zu nehmen.

Trotz des verstärkten Einsatzes und der erhöhten Investitionsbereitschaft in Social Media Maßnahmen führt das E-Mailing weiterhin den Marketing-Mix an. Auch weiter an Bedeutung gewonnen hat das professionelle Suchmaschinen-Marketing, welches von 63,6 Prozent der Manager laut eigenen Angaben genutzt wird. Immerhin noch 22,7 Prozent wollen verstärkt hier investieren.

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass die Bereitschaft in Social Media aktiv zu werden weiter ansteigt. Nur ist auf Unternehmensseite noch einiges Unklar. Sie verfolgen zwar klar definierte Ziele, allerdings haben die meisten keine Idee, wie sie diese erreichen oder gar Messen können.

Aber zum Glück gibt es Agenturen, die das können.

 

Quelle: ZDNet.de

 

 

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Fri, 06 May 2011 08:31:00 -0700 Contextbasierte Werbung http://infector.de/contextbasierte-werbung http://infector.de/contextbasierte-werbung

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Wieder einmal hat Facebook für uns etwas Neues hervorgebracht. Es ist ebenso einfach wie genial.

Die Rede ist von contextbasierter Werbung. Seitenempfehlungen werden sowohl für private Profile als auch für Pages und Places anhand der Inhalte generiert. Wir haben es selbst getestet. Es funktioniert! 

Und zwar ganz einfach. Pinnwand-Posts und Kommentare, die auf einer Seite hinterlassen werden, führen dazu, dass die rechte Seitenleiste sofort neu geladen wird. Es erscheinen entsprechende Anzeigen und Seitenempfehlungen. Diese sind den Inhalten, die der User verfasst hat, angepasst.

So ist Facebook wieder einen Schritt näher an der Konkurrenz. Denn bisher war diese Funktion nur Google vorbehalten. Der Unterschied zur Suchmaschine liegt im Detail: Anzeigen werden hier meist erst nach einem Reload platziert, Facebook hingegen zeigt diese unmittelbar nach der Interaktion mit dem Nutzer. Damit ist Facebook wieder einen Schritt weiter auf dem Weg, zur Suchmaschine Nummer eins! 

 

Quelle:

Allfacebook

 

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Fri, 29 Apr 2011 06:24:00 -0700 Content ist King! http://infector.de/content-ist-king http://infector.de/content-ist-king

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Ein paar Posts veröffentlichen, das kann doch jeder. Mit den Kunden kommunizieren – ein Kinderspiel! Erfolg durch Social Media ist reine Glückssache.

Diese und viele weitere Aussagen haben wir alle schon gehört. Aber worauf es wirklich ankommt, wissen nur Wenige.

Die Rede ist hier vom Content in Social Media. Die meisten Unternehmen unterschätzen die Wichtigkeit des Contents und messen ihm eher eine geringe Bedeutung zu.

Die Umsetzung und Pflege des Contents, wenn es denn überhaupt eine gibt, wird hier ebenso nicht ernst genommen, sondern bestenfalls als Beschäftigung für Praktikanten genutzt.

In den USA ist man hier mal wieder einen Schritt weiter. Es gibt neben zahlreichen Büchern und Kongressen zu dem Thema, sogar eine eigene Branche.

Jedoch scheint es hier in jüngster Zeit einen Wandel zu geben. Das Bewusstsein für qualitativ hochwertigen Content erreicht nun auch erste deutsche Unternehmen. Bei der richtigen Anwendung kann dieser mittels langfristiger Kommunikation zur Steigerung der Qualität beitragen, als auch neue Kunden bringen.

Die allgemeinen Aufgaben des Contents klingen so logisch, dass die meisten Unternehmen sie als selbstverständlich ansehen – und genau da liegt der Fehler.

An erster Stelle liegt das Vertrauen. Zwischen Kunden und Unternehmen ist dieses der wohl wichtigste Bestandteil einer Kommunikation. Wenn ein Unternehmen keine Informationen preisgibt, die Vertrauen schaffen, so ist auch der größte Buzz nutzlos. Damit kommen wir nun auch schon zu dem zweiten Punkt – Informationen. Es ist unerlässlich, dass Informationen verständlich sind. Auch Social Media Aktionen haben keine Wirkung, wenn die dort gebotenen Informationen nicht mit denen auf der Website übereinstimmen.

Laut einer Studie der Meltwater Group halten es 64% der befragten Unternehmen für wichtig, eine Content-Marketing Strategie zu verfolgen – doch bloß 36% haben auch eine. Da liegt der Rat doch nahe, das eigene Wording mal genauer unter die Lupe zu nehmen, oder aber erstmal damit zu beginnen eines zu entwickeln. Dabei gilt es zu beachten, dass Informationen im Allgemeinen hochwertig, verständlich und thematisch rund sein sollten. Nur so haben Unternehmen in Social Media eine Überlebenschance.

Wie man es richtig macht, zeigt Tchibo mit dem Aufbau einer Fanpage auf Facebook. Hier werden dem User Informationen rund um die Kunst des Kaffeeröstens angeboten. Damit hat Tchibo die richtige Mischung geschaffen. Sie verstecken die Informationen nicht im hinterstem Eck ihrer Website, sondern bieten sie da an, wo die User sind: Im Social Web.

 

Quelle: PR-Blogger

Bildquelle (unter CC-Lizenz): rosmary

 

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