Infector - Social Media Blog http://infector.de Most recent posts at Infector - Social Media Blog posterous.com Tue, 22 May 2012 09:05:00 -0700 Gib mir Tiernamen... http://infector.de/von-pandas-und-pinguinen http://infector.de/von-pandas-und-pinguinen

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Von Tobias Gatzke, SEO-Spezialist

Spricht man mit Leuten, die sich mit Suchmaschinenoptimierung auskennen, fallen häufig die englischen Begriffe „Panda“ und „Penguin“. Dann ist von drastischen Änderungen die Rede. Man müsse schnell was tun, um das Absteigen der Website zu verhindern. Aber was haben Pandas und Pinguine mit dem Ranking in Google zu tun?  

Google möchte dem Nutzer immer das bestmögliche Suchergebnis liefern. Dazu setzt Google den hauseigenen Algorithmus ein, der seit Bestehen der Suchmaschine kontinuierlich weiterentwickelt wird. Waren es in den 90er Jahren nur wenige Parameter, die zu einer erfolgreichen Positionierung in den ersten Suchergebnissen führten, ist der Algorithmus heute viel komplexer aufgebaut. 

Google imitiert das menschliche Suchverhalten

Der Suchmaschinenriese ist ständig bestrebt, den Algorithmus so gut es geht dem menschlichen Suchverhalten anzupassen. Was dem Nutzer nicht gefällt, gefällt Google in den meisten Fällen auch nicht. Dazu gehören unübersichtlich aufgebaute Websites, Seiten mit zu viel Werbung oder dubiosen Angeboten. Durch die steigende Anzahl der Webpräsenzen und Internetnutzer ist Google gezwungen, die Suchergebnisse immer weiter zu verfeinern und zu verbessern, um die schlechten von den guten Websites zu trennen. Schließlich verdient Google mit guten Suchergebnissen Geld, beziehungsweise mit den Anzeigen (Google Adwords), die um die normalen Suchergebnisse platziert sind.

Alle Änderungen im Überblick

Und hier kommen Panda und Penguin ins Spiel. Die Tiernamen sind nichts weiter als Projektnamen für große, einflussreiche Änderungen am Google Algorithmus. Das Panda Update wurde Mitte 2011 eingespielt, das Penguin Update ist seit April 2012 aktiv. Beide Updates haben die Qualität der Suchergebnisse stark beeinflusst.

Panda Update

Mit dem Panda Update wollte Google vor allem Websites abstrafen, die Inhalte von anderen Websites kopieren, wenig qualitativen Inhalt anbieten und zu viel Werbung im Vergleich zum restlichen Inhalt anzeigen.

Websites, die folgende Kriterien erfüllen, waren vom Panda Update betroffen:

  • Mehrere URLs einer Domain weisen den gleichen oder nahezu identischen Inhalt auf
  • Mehrere URLs verschiedener Domains weisen den gleichen oder nahezu identischen Inhalt auf
  • Seiteninterne dominierende Strukturen (Menü, Footer etc.) nehmen im Verhältnis zum eigentlichen Inhalt zu viel Platz ein
  • Die Anzahl und Größe der Werbebanner auf einer Website im Verhältnis zum Inhalt ist zu hoch

Die größten Verlierer des Panda Updates waren die Seiten ciao.de, gutefrage.net, dooyoo.de, ladenzeile.de und wer-weiss-was.de. Diese Websites haben nach dem Panda Update zwischen 48% und 62% ihrer Sichtbarkeit eingebüßt. Dies bedeutet nicht zwangsläufig, dass sie an Traffic verloren haben. Allerdings wurden die Websites nicht so gut in Google indexiert, wie es vor dem Update der Fall war. Insgesamt waren in Deutschland 6-9% aller Suchanfragen betroffen.

Penguin Update

Wurde mit dem Panda Update vor allem der Inhalt einer Seite (OnPage) stärker in die Bewertung mit einbezogen, zielt das Penguin Update auf die OffPage-Faktoren wie Backlinks, Keyword-Links und gekaufte Links ab.

Nach ersten Erkenntnissen sind Websites mit folgenden Kriterien vom Penguin-Update betroffen:

  • Gekaufte Links mit exaktem Anchor-Text
  • Kommentar-Spam mit Keywords als Name
  • Gastbeiträge in Blogs mit auffällig vielen Keyword-Links
  • Links aus Artikelverzeichnissen und Link-Netzwerken
  • Links von als Spam markierten Seiten

Google will vor allem überoptimierte Websites abstrafen, um die Qualität der Suchergebnisse weiter zu erhöhen. Erhält die Seite mehr als 65% Keyword-Links, ist sie sehr wahrscheinlich ein Kandidat für das Penguin-Update. Die Suchmaschine unterstützt grundsätzlich SEO-Maßnahmen der Website-Betreiber, allerdings sollten sich diese Optimierungen im Rahmen halten (Weitere Infos zum Thema Google und SEO finden sich im Artikel SEO - ein Hexenwerk?“ in diesem Blog).

Die bisherigen Verlierer des Penguin-Updates sind die Websites tagesgeldvergleich.com, dsl-rechner.de, louis.de, dhd24.com und bon-kredit.de. Die Veränderungen der Sichtbarkeit bewegten sich zwischen 59% und 138%. Diese Ergebnisse beinhalten jedoch auch ein zweites Panda-Update vom 19. April 2012, so dass diese Zahlen nicht voll und ganz dem Penguin-Update vom 24. April 2012 zugeschrieben werden können.

Fazit

Google ist mit Panda und Penguin dem „menschlichen“ Suchalgorithmus wieder ein Stück näher gekommen. Auf Panda und Penguin werden sicherlich noch viele weitere Updates folgen, um die Qualität der Suchergebnisse für den Nutzer zu verbessern.

In der SEO-Szene herrschte nach jedem Update eine große Unsicherheit. Viele waren sich ihrer angewendeten Methoden nicht mehr sicher, manche sprachen gar vom Tod der Suchmaschinenoptimierung.

Wir bei den Wunderknaben schauen jedoch sehr optimistisch in die Zukunft. Google bezweckt mit den Updates, den Index von Websites mit minderwertigem Inhalt und zu viel Werbung zu bereinigen. Google sieht unserer Meinung nach die Suchmaschinenoptimierung weiterhin als wertvolles Instrument, um die Qualität der Websites zu verbessern. SEO ist nicht tot, SEO wurde wiederbelebt.

Wird die Optimierung von Websites weiterhin nach den Richtlinien des Suchmaschinenbetreibers durchgeführt, braucht sich kein Webmaster Sorgen um die Indexierung seiner Seiten zu machen. Guter Content und die intelligente Vernetzung im Netz ist weiterhin wichtig. Als Faustregel gilt: Das, was den Nutzern gefällt, wird auch Google gefallen.

Unsere Maßnahmen erfüllen diese Kriterien und wir dürfen mit Stolz sagen, dass wir bereits vielen Unternehmen zu einer besseren Web Performance verholfen haben. Weitere Informationen zu unseren Leistungen im Bereich der Suchmaschinenoptimierung finden Sie unterhttp://www.wunderknaben.com/online/suchmaschinenoptimierung-seo.html.

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Wed, 18 Apr 2012 08:20:00 -0700 „Progressive Enhancement” in der Web-Entwicklung http://infector.de/progressive-enhancement-in-der-web-entwicklun http://infector.de/progressive-enhancement-in-der-web-entwicklun

Von Cedric Kastner (Research & Development)

Jeder Web-Entwickler kennt die Situation nur zu gut: Die Verbreitung von CSS3 und HTML5 schreitet stetig voran und die neuen Techniken bieten sich geradezu an, auch im produktiven Einsatz, fernab von Experimenten oder Testdrives, verwendet zu werden.

Rückständigen Versionen den Rücken kehren?

Einerseits wären da Browser wie Chrome, Firefox, Opera und Safari, welche die neuen Standards schon sehr gut unterstützen. Andererseits gibt es den Internet Explorer, der gerade durch die hohe Fragmentierung bei den Versionen zum Problem werden kann. Was also tun? Älteren Versionen des Internet Explorers einfach so den Rücken kehren und sie bei der Gestaltung und Entwicklung neuer Webseiten außen vor lassen? Als gelernter Mediengestalter/Beratung und jahrelanger Entwickler bin ich da geteilter Meinung. Meine Antwort lautet also: Jein.

Aus Sicht des Entwicklers: Ja!

Der Fortschritt im Netz und bei verwendeten Technologien war schon immer rasant und es wird vermutlich auch noch lange so bleiben. Doch was viele gerne vergessen: Fortschritt würde nicht stattfinden, wenn man immer nur auf bestehende Technologien setzt und sich nicht traut, alte Zöpfe auch mal abzuschneiden. Hand aufs Herz: Welcher Web-Entwickler wäre nicht glücklich, wenn kurzerhand beschlossen würde, den Internet Explorer in den Versionen 7 und 8 nicht länger zu unterstützen?

Aus Sicht des Beraters: Nein! 

Auch wenn der Fortschritt im Netz noch so rasant ist: Gut Ding will Weile haben. Neue Technologien sollten erst dann verwendet werden, wenn eine größtmögliche Kompatibilität sichergestellt ist. Wie sollen wir dem Kunden erklären, dass Besucher seiner Webseite, die mit einer älteren Version des Internet Explorer unterwegs sind, plötzlich nur noch ein defektes Layout angezeigt bekommen?

Sie merken es vielleicht selbst: Weder das eine noch das andere Extrem ist wirklich zufriedenstellend. Nicht für mich als Entwickler, nicht für meine Kollegen aus der Beratung, nicht für unsere Kunden und schon gar nicht für die Besucher ihrer Webseiten.

„Progressive Enhancement“ könnte Abhilfe schaffen

Der Titel dieses Artikels deutet bereits eine mögliche Lösung an: „Progressive Enhancement“ (Schrittweise Erweiterung) heißt sie. Dies ist der Nachfolgebegriff für „Graceful Degradation“ (Sanfte Herabsetzung), was wiederum für eine in der Software-Entwicklung übliche Technik steht, mit der auf unerwartet eintreffende Ereignisse oder Fehler reagiert werden kann. HTML beispielsweise ist ein Datenformat mit eben dieser Technik: Sehr alte Browser ignorieren neuere HTML-Tags. Fehlt etwa ein Plugin, wird ein Ersatztext angezeigt.

Im Gegensatz zur „Graceful Degradation“ verfolgt „Progressive Enhancement“ nicht vorrangig das Ziel, fehlertolerant zu sein. Vielmehr werden Techniken bereitgestellt, die von unterstützten Browsern nativ genutzt werden und in älteren Browsern über Fallback-Lösungen (z.B. JavaScript) realisiert werden. Vor dem Einsatz solcher Techniken sollte sich jedoch jeder Entwickler, Berater und Kunde ein paar grundlegende Fragen stellen und sich anschließend mit den möglichen Ergebnissen auseinandersetzen. 

Worüber man sich im Klaren sein sollte:

- Sind Schlagschatten, Animationen, JavaScript & Co. wirklich ausschlaggebend für die Webseite, User-Experience oder Kundenbindung?

- Rechtfertigt die Unterstützung älterer Browser den damit verbundenen Mehraufwand an Entwicklungszeit, Testing und Support?

- Inwiefern muss der Einsatz dieser Technik bereits in der Konzeptionsphase und bei der Gestaltung berücksichtigt werden?

- Sollte zu Last von Datentransfer und Geschwindigkeit, aber zu Gunsten der Kompatibilität mit älteren Browsern auf die Einführung neuer Standards verzichtet werden?

- Muss sich ein Unternehmen auch technisch auf dem Stand der Zeit präsentieren?

- In welchem Ausmaß ist das „Progressive Enhancement“ sinnvoll?

Die Vorteile von „Progressive Enhancement“

Auch wenn nicht alle Fragen aus dem Stehgreif beantwortet werden können und manches erst ausgiebig mit Kunden und Gestaltern besprochen werden muss, so ergeben sich bei der Verwendung dieser Technik folgende Vorteile:

- Schlanke Quelltexte durch Vermeidung von Hacks für alte Browser-Versionen und somit eine geringere Menge an zu übertragenden Daten

- Verbesserung der Ladezeiten durch geringere Datenmengen und schnellere Anzeige im Browser

- Solide technische Grundlage (auf Basis von HTML5/CSS3) für die spätere Weiterentwicklung der Webseite als auch besser pflegbare Quelltexte

- Flexiblere Gestaltungsmöglichkeiten ohne Beeinträchtigung der Ladezeiten, besonders bei der Verwendung von Effekten, die programmatisch hinzugefügt werden können (Schlagschatten, Animationen, etc.)

- Reduzierter Mehraufwand bei Entwicklungszeiten, Testing und Support

Welche Nachteile gibt es?

Doch auch wenn auf der technischen Seite die Vorteile überwiegen, gibt es dennoch Nachteile bzw. Fallstricke, die unbedingt beachtet werden sollten:

- Erhöhter Mehraufwand in Konzeption und Gestaltung

- Anpassung von Verträgen zur Verankerung der technischen Aspekte und Details

- Nahtlose Zusammenarbeit zwischen Gestaltern und Entwicklern muss gegeben sein

- Nur bedingt für die Arbeit mit Freelancern geeignet

Die Verwendung von „Progressive Enhancements“ in der Web-Entwicklung hängt also von vielen Faktoren ab. Erschwerend kommt hinzu, dass manche dieser Faktoren oft ungeklärt sind oder bleiben. Die Frage, ob und wie solch eine Technik effektiv eingesetzt werden kann, ist letztlich eine Entscheidung, die gut durchdacht und geplant sein will.

 

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Wed, 11 Apr 2012 01:38:00 -0700 Die Impression-Management-Theorie im Social Web http://infector.de/die-impression-management-theorie-im-social-w http://infector.de/die-impression-management-theorie-im-social-w

- Grundlegende Annahmen der Impression-Management-Theorie - 

Von Christoph Glöckel (Social Media Manager)

Die Impression-Management-Theorie geht davon aus, dass sich Menschen interaktiv mit ihrer Umwelt auseinandersetzen. Demnach reagieren Menschen nicht nur passiv auf interne und externe Reize, sondern versuchen, ihre soziale Umgebung gezielt zu beeinflussen und systematisch zu manipulieren. Interaktionsprozesse, welche im Mittelpunkt der Impression-Management-Theorie stehen, dienen der zuvor bereits erwähnten Beeinflussung von Mitmenschen.

Konkret erklärt die Impression-Management-Theorie das Verhalten von Personen, welche laufend bemüht sind, den Eindruck, den Personen auf andere Personen machen, zu kontrollieren beziehungsweise zu steuern. (vgl. Mummendey/Bolten 1993, S. 57ff)

Der erste Eindruck zählt

Die Impression-Management-Theorie beschreibt somit, dass eine Person vor der Ausführung bestimmter Verhaltensweisen potenzielle Reaktionen des Gesprächspartners antizipiert, um auf das Antizipierte reagieren zu können und so auf einen gewünschten Erfolg des Gesprächsverlaufs hinzuzusteuern. Bei diesem Vorhaben beobachtet ein Interaktionspartner die Bewertung, den Eindruck oder das Bild der agierenden Person, um auf das gezeigte Verhalten schließen zu können. Somit ist eine agierende Person stark bemüht, Eindrücke, die die GesprächspartnerInnen von ihr aufgrund des von ihr gezeigten Verhaltens gewinnen, zu steuern. (Mummendey/Bolten 1993, S. 57ff)

Kampf um Anerkennung

Menschen betreiben also im Regelfall Impression-Management, um soziale Anerkennung zu erzielen. Neben der eigenen positiven Darstellung ist es aber auch durchaus möglich, dass sich eine Person selbst ungünstig darstellt, wenn durch diese negative Selbstdarstellung beziehungsweise durch etwaiges negatives Verhalten, ein gewünschtes Ergebnis erzielt wird. (vgl. Arkin 1980, S. 158ff)

Die Impression-Management-Theorie und das Social Web

Der YouTube-Slogan „Broadcast yourself“ macht dem Social Web alle Ehre. Heutzutage bieten Social Communities und vor allem Facebook privaten Personen unzählige Möglichkeiten, sich selbst auf gewöhnlichem oder auch ausgefallenem Wege, in Form von Bildern und Fotos, Videos oder Ideen, zu präsentieren. Somit streben registrierte UserInnen in einer Community eine positive Selbstpräsentation an und versuchen sich so in einem positiveren Licht darzustellen. Dies geschieht beispielsweise durch die Präsentation einer hohen Anzahl an Freunden.

Neueste Forschungsergebnisse

Außerdem gilt es zu beachten, dass bisherige Forschung bereits Erkenntnisse über die unterschiedlichen Formen der UserInnenpräsentation im Internet geliefert hat. So präsentieren sich UserInnen auf Social Network Plattformen eher mit ihrer wahren Identität, als anzugeben, eine vollkommen fremde Person zu sein. (vgl. Krämer/Winter 2008, S. 106f) Die Impression-Management-Theorie geht ebenfalls davon aus, dass User mit unterschiedlichen Identitäten auf unterschiedlichen Netzwerken interagieren. (vgl. DiMicco/Millen 2007, S. 383)

 

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Thu, 05 Apr 2012 07:38:00 -0700 Holland – ein Land voll von Twitter und Tulpen http://infector.de/holland-ein-land-voll-von-twitter-und-tulpen http://infector.de/holland-ein-land-voll-von-twitter-und-tulpen

 

- Wie Social Media im Nachbarland funktioniert - 

 

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Von Manja Costermans, unserer holländischen Volontärin

 

 

Auf dem Fußballplatz sind Holländer meistens rasant unterwegs und immer vorne mit dabei. Das wissen die Deutschen spätestens, seitdem Klaas-Jan „the Hunter“ Huntelaar und Arjen Robben in der Bundesliga auf Torejagd gehen.

 

Aber wie sieht es im Bereich Social Media aus? Sind die Holländer da genauso umtriebig und aktiv wie der „Hunter“ im gegnerischen Strafraum? Als Holländerin möchte ich Euch gerne einige Online-Erfolge aus den Niederlanden vorstellen.

Aber zuerst schauen wir mal, wie ausgeprägt das Online-Nutzerverhalten meiner Landsleute ist.

 

Eine Runde Fakten:

  • 95% der niederländischen Bevölkerung verfügt über einen Internetzugang, was die höchste Marktdurchdringung in Europa ist. Im Durchschnitt sind die Holländer 16 Stunden pro Woche online.
  •  Die Niederlande verfügen über 402 Einwohner pro Quadratkilometer, Deutschland über 230. Trotz, dass die Niederländer so dicht beieinander wohnen, ist das Bedürfnis für Live-Online-Kontakt groß: 68% sind Mitglied eines sozialen Netzwerks und pro Tag wird im Durchschnitt 15 Minuten auf dem sozialen Netzwerk verbracht.
  •  Das lokale soziale Netzwerk Hyves ist derzeit das größte, aber es wird erwartet, dass es bald von Facebook überholt wird. Darüber hinaus sind viele Business-Netzwerke aktiv gepflegt mit LinkedIn
  •  Twittern machen die Holländer gerne, etwa 6% der Bevölkerung twittert, und mehr als 15 Millionen Tweets werden pro Woche geschickt. Mittlerweile ist selbst die „Twitter Stille" während einer nationalen Katastrophe eine vertraute Gewohnheit geworden.

Von Tatsachen zur Inspiration. Wie einfallsreich ist der Holländer online? Hier findet man einige Spuren: 

 

StarPlayer von Heineken

 

Die Einsicht, dass mehr als eine Milliarde Menschen weltweit die UEFA Champions League schauen, und über 70% dabei zuhause vor dem eigenen Fernseher sitzen, führte Heineken zu einer Idee, die am Ende mit Gold in Cannes ausgezeichnet wurde.

 

StarPlayer“ heißt das weltweit prämierte Online-Fußball-Tippspiel, bei dem man in Echtzeit bei jedem UEFA Champions League Spiel auf die Ausgänge von Spielzügen, die sich live auf dem Spielfeld ereignen, tippen kann (z.B. Ecken, Freistöße oder Elfmeter). Jeder richtige Tipp gibt Punkte, die einen auf der Facebook-Weltrangliste nach oben bringen. Gespielt wird das Ganze über einen Dual-Screen-Modus, den man parallel zu den TV-Übertragungen der Champions League Begegnungen auf Heineken aufrufen kann. 

 

KLM: Tile & Inspire und Social Seating

 

Die Fluggesellschaft KLM hat während der letzten zwei Jahren viele intelligente und innovative Social Media Kampagnen entwickelt. 

Eine der berühmtesten Aktionen auf Facebook war „Tile & Inspire“: Bei dieser konnten sich Fans mit ihren eigenen Portraits auf einer KLM Maschine verewigen und dann um die Welt fliegen. Auf Facebook konnte man zudem noch eine Botschaft an seine Freunde schicken, die dann ebenfalls auf der Maschine platziert wurde. 

 Neulich hat KLM damit begonnen, soziale Netzwerke für reale Begegnungen in ihren Flugzeugen zu nutzen: Social Seating soll Fluggästen ermöglichen, beim Online-Check-in ihr Facebook- oder LinkedIn-Profil anzugeben. Eine Software sucht dann passende Sitznachbarn mit ähnlichen Interessen heraus. KLM hofft, dass dieses Angebot vor allem für Geschäftsreisende interessant ist, die auch über den Wolken „netzwerken" wollen.

Albert Heijn: Kein Einkaufen ohne „Appie“

 

Appie ist eine App der Supermarktkette Albert Heijn. Sie ist eine der beliebtesten Apps in den Niederlanden: sie wurde bereits von jedem Zweiten mit einem iPhone oder Android-Gerät heruntergeladen. Appie (ein Spitzname für den Name Albert in Albert Heijn) hatte sich zum Ziel gesetzt, die herkömmliche Art und Weise des Lebensmitteleinkaufens zu revolutionieren.

 

Mit der App kann man beispielsweise per Sprachsteuerung eine Einkaufsliste erstellen und anhand dieser wird dann die schnellste Route durch den Lieblingsladen errechnet. Oder man lässt sich die Sachen einfach nach Hause liefern. Und wer gerne Risotto zum Abendessen kochen möchte, erhält von Appie ein leckeres Rezept und die passende Einkaufsliste dazu. Neben diesem Service bietet Appie seinen treuesten Fans regelmäßig das sogenannte „Easter egg“, bei dem es sich um eine Überraschung, z. B. ein lustiger Film oder kleiner Gewinn, handelt. 

 

´One more thing....´

 

Am 13. Juni treffen sich die Niederlande und Deutschland auf dem Feld von Charkiv. Doch wer bei der Fußball-Europameisterschaft der Stärkste ist, müssen wir Arjen Robben, Marc van Bommel, Bastian Schweinsteiger und den anderen Spielern überlassen. Auf Facebook ist die Vorfreude aber heute schon groß: Dort treffen sich bereits Fans, die im Sommer wirklich im Stadion von Charkiv sind. Zudem werden die besten Kneipen und Campingplätze zum Fußball gucken vorgestellt. 

 

Ihr seht also: In Holland spielt Social Media eine große Rolle. Und die „Oranjes“ sind bestens gerüstet für ein tolles Spiel gegen die deutschen Freunde bei der EM.

 

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Tue, 27 Mar 2012 01:00:00 -0700 Um Gottes Willen nicht schicker als der Kunde http://infector.de/um-gottes-willen-nicht-schicker-als-der-kunde http://infector.de/um-gottes-willen-nicht-schicker-als-der-kunde

- Gedanken um den richtigen Dresscode im Kundenmeeting -

Von Benjamin Thomas (Projektmanager)

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Oh Gott, morgen früh steht wieder ein Kundentermin an. Was soll ich nur anziehen? Diese Frage stelle ich mir in gewisser Regelmäßigkeit seit meinem ersten Arbeitstag in einer Werbeagentur. Damals noch in einer klassischen B2B Agentur.

Das erwähne ich mit gutem Grund. Denn es gibt da kleine, aber feine Unterschiede: Während die Kunden in einer B2C Werbeagentur das Ganze, meiner Ansicht nach, etwas entspannter sehen, ist bei einem Termin mit Kunden aus dem B2B Bereich ein Anzug schon fast Pflicht.

Sneakers für ein neues Lebensgefühl

Natürlich ohne Krawatte, denn zum einen sollte man ja schon noch vom Kunden differenzierbar sein. Und zum anderen erwarten die Kunden ja fast schon, dass man nicht nur durch kreative Ideen, sondern auch durch ein lockeres Auftreten überzeugt. So versprechen sich vielleicht einige Entscheidungsträger die Übertragung eines neuen Lebensgefühls auf teilweise doch recht konservative und angestaubte Unternehmen. Das ein oder andere Paar Sneaker kann da ja nicht schaden.

Vertrauenswürdig. Aber ja nicht zu sehr!

Als Berater ist das aber auch schon wieder so eine Sache. Man muss natürlich vertrauenswürdig aussehen, damit der Kunde einem die Führungskompetenz der Projekte nicht abspricht. Man sollte aber wiederum nicht so herausgeputzt erscheinen, dass man es als Versuch deuten könnte, über Unzulänglichkeiten hinwegtäuschen zu wollen.

Kommt man hingegen mit einem Kreativen im Anzug zum Kunden, zeichnet sich auf dessen Gesicht nicht selten so etwas wie Enttäuschung ab. Zum Berufsstand eines Kreativen gehören wohl farbenfrohe T-Shirts, Turnschuhe, und das ein oder andere Loch in der Jeans – kurzum einfache eine gewisse Portion „Rebellentum“.

Bloß nicht verkleiden

Abschließend kann man wohl sagen, dass es in diesem Sinne keinen wirklichen branchen- oder agenturübergreifenden Dress Code für Berater oder Kreative gibt und dass das richtige Outfit auch vom persönlichen Verhältnis und dem eigenen Gefühl abhängig ist.

Trotzdem gibt es wohl einen gewissen Verhaltenskodex, den jeder noch auf seine individuelle Art interpretieren darf.

Um Gottes Willen nicht schicker als der Kunde!

 

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Thu, 22 Mar 2012 01:33:00 -0700 Augmented Reality und dieses QR-Code Ding... http://infector.de/augmented-reality-und-dieses-qr-code-ding http://infector.de/augmented-reality-und-dieses-qr-code-ding

Von Raoul Haslauer (Social Media Manager)

Ich stoße in letzter Zeit bei Freunden und Bekannten immer öfter auf die Schlagwörter „Augmented Reality“ und „QR-Code“. In diesem Zusammenhang werde ich dann oft gefragt, was ich denn davon halte. Und ob das ganze nicht doch nur irgend so ein „Technik Schnick Schnack“ ist, der nach ein paar Monaten wieder in Vergessenheit gerät. An dieser Stelle möchte ich ein bisschen über diese, meiner Meinung nach, wirklich spannenden Marketing-Tools erzählen und auch die negativen Aspekte beleuchten.

Ich bin seit langer Zeit schon von der Wirkungskraft solcher Innovationen überzeugt und kämpfe wie ein Löwe für deren Einsatz. Jedoch ist die Zeit in gewisser Hinsicht noch nicht gekommen und viele Dinge funktionieren noch nicht so reibungslos wie sie sollten. Im Hinblick auf Augmented Reality gibt es noch ein paar Ungereimtheiten zu klären, aber das ist ja auch ganz klar. Die Arche Noah wurde auch nicht an einem Tag erbaut. Zwar wird es keine 120 Jahre dauern, aber die breite Konsumentenschicht muss sich in diesem Bereich wohl noch ein wenig gedulden.

Augmented Reality bietet viele Möglichkeiten

Erweiterte Realität, auch Augmented Reality (AR) genannt, ist eine computergestützte Wahrnehmung, welche die reale und virtuelle Welt vermischt. Über die gerade betrachtete reale Welt werden in Echtzeit Textinformationen und grafische Elemente geblendet. Die Anwendungszwecke reichen von der Information bezüglich der unmittelbaren Umgebung über die ins Sichtfeld eingeblendete Navigation bis hin zu Spielen in einer „virtuellen Realität“. Allein der Gedanke daran, sich in einer fremden Stadt zu befinden und ausschließlich mit dem Handy sämtliche Informationen virtuell darstellen zu können ist doch eine herrliche Sache, oder? Ob Restaurant, Sehenswürdigkeit oder Hotel – alles kann mit Hilfe dieser Technologie in die Realität eingebunden werden und ermöglicht dem einzelnen Nutzer ein viel breiteres Spektrum an sofort abrufbaren Informationen.

Auch die Immobilienbranche hat sich die AR bereits zu Nutze gemacht. So findet man beispielsweise schon heute Apps, mit denen es möglich ist, Informationen zu Immobilien in der Umgebung real darzustellen und direkt auf dem Smartphone mit weiterführenden Informationen zu versehen.

Der praktische QR-Code

Mit dem QR-Code ist das ähnlich, einziger Unterschied: Die Technologie an sich, Informationen bei grafischen Elementen zu hinterlegen, gibt es schon sehr lange.

Der QR-Code (steht für Quick Response) wurde ursprünglich für den japanischen Automobilhersteller Toyota entwickelt, um Bauteile eindeutig zu kennzeichnen und für die Logistik automatisiert erfassbar zu machen. Die zweidimensionale Matrix aus weißen und schwarzen Quadraten basiert auf einem Binär-Code und ist sehr fehlertolerant. Selbst bei einem Leseverlust von bis zu 30 Prozent kann ein QR-Code noch aufgelöst werden. Das macht ihn auch so interessant für mobile Anwendungen, da den Konsumenten durch das Einscannen beispielsweise das Eintippen einer URL erspart wird – das ist jedoch nur ein positiver Effekt des QR-Codes.

Die Zeit ist reif

Man denke nur mal an den Strichcode an der Kasse im Supermarkt. Genau so funktionieren die von mir so geliebten QR-Codes. Sie sind einfach zu handhaben und können vielfach eingesetzt werden. Gerade im Bereich des Viral Marketing ist diese Art der Verbreitung eine sehr spannende Sache. Es wir häufig behauptet, dass noch zu wenige Menschen wissen, wie sie so einen Code überhaupt scannen oder verbreiten sollen. Ich denke aber, dass es zum jetzigen Zeitpunkt weitaus mehr Menschen gibt, die mit dieser Technologie problemlos umgehen können, als man annimmt. Man sieht bereits bei sehr vielen Kampagnen, dass die Konsumenten offen für neue Arten der Interaktion und Kommunikation sind. Die Beispiele reichen von weiterführenden Informationen zu Produkten bis hin zu einer flächendeckenden „Schnitzeljagd“ mithilfe von QR-Codes.

Häufig noch fehlerhafte Umsetzung

In den meisten Fällen sprechen wir leider von sehr einseitigen und wenig sinnvollen Umsetzungen.

Hierbei möchte ich kurz ein Beispiel für eine, meiner Ansicht nach, falsche Anwendung eines QR-Codes beschreiben: Nehmen wir an, dass eine Person im Supermarkt eine Gewinnspielkarte an der Kasse erhält. Auf dieser Karte ist ein QR-Code abgedruckt und darüber steht nur die Aufforderung, diesen Code mit dem Handy einzuscannen und an dem Gewinnspiel teilzunehmen. Für viele sicherlich schon die erste Hürde.

1)    Eine klare Handlungsanweisung, die auch für Laien verständlich ist, fehlt vollkommen! Ein Hinweis, wo man den QR-Code-Reader erhält (für iPhone, Android, etc.) muss auf der Karte abgedruckt werden, da sonst diese Hürde für nicht versierte Personen zu groß ist. Im besten Fall gibt es für dieses Gewinnspiel einen eigenen Reader, welcher bequem im jeweiligen Store als Download angeboten wird.

 2)    Meistens ist der zweite Schritt das einscannen des Codes – wenn zuvor ein Reader auf dem Smartphone installiert wurde – und hier sind wir in den meisten Fällen auch schon bei der fehlerhaften Anwendung! Der Code lässt keine weitere Interaktion zu, sondern verlinkt auf die (im Glücksfall mobile-optimierte) Homepage. Dort findet dann das Gewinnspiel statt, für welches der User unnötig mehrere Schritte vorweg tätigen musste, um schlussendlich einfach eine Mobile-Seite der Homepage vorzufinden. Dies wäre aber auch ganz einfach durch angeben des Links zu der Homepage möglich gewesen. Es ist zwar eine vereinfachte Variante, jedoch wird in diesem Fall das Potenzial nicht vollkommen ausgeschöpft!

Dieses beispielhafte Szenario einer falschen Anwendung des QR-Codes ist leider sehr häufig anzutreffen und trägt somit nicht gerade zu einer positiven Verbreitung dieser Technologie bei.

QR-Codes erleichtern das Leben

Dabei könnten QR-Codes unser Leben um ein Vielfaches erleichtern. Ich denke da zum Beispiel an die unzähligen Visitenkarten, die unübersichtlich auf unserem Schreibtisch liegen. Die „Visitenkarte 2.0“ ist eine tolle Sache und ich persönlich nutze sie schon einige Zeit. Mir fallen an dieser Stelle schon wieder hunderte Anwendungsmöglichkeiten ein :-) Die österreichische Post verwendet QR-Codes schon seit geraumer Zeit für die unternehmensinterne Datenerfassung. Und in Japan gehören sie, wie gesagt, bereits zum Alltag.

Mehr Mut und Kreativität

Schlussendlich kann ich diese beiden Errungenschaften gerade im Bereich des Mobile-Marketings nur empfehlen und möchte an dieser Stelle zu mehr Mut und Kreativität in der Anwendung aufrufen. Es sind oft gar nicht große und aufwendige Umsetzungen nötig – hier ist schlicht und ergreifend Kreativität gefragt. Den Link zu einer Homepage zu hinterlegen ist nicht die große Kunst, aber dem Nutzer auf spielerische Art und Weise die richtigen Informationen bereitzustellen und einen gewollten „Call to Action“ für eine weitere Interaktion mit den Inhalten zu erzeugen, sehe ich als große Chance. Die hohe Erwartungshaltung des einzelnen Nutzers an solch ein Tool zu befriedigen, ist das, was es zu erreichen gilt.

 

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Wed, 14 Mar 2012 10:11:00 -0700 Äh, darf ich „Du“ sagen? http://infector.de/ah-darf-ich-du-sagen http://infector.de/ah-darf-ich-du-sagen

- Die Frage nach der richtigen Kundenansprache auf Facebook - 

VON TIM ROTTLÄNDER (Juniortexter)

Als Werber steht man immer häufiger zwischen zwei Stühlen. Auf dem einen sitzt Du, auf dem anderen sitzen Sie. Die Gretchenfrage lautet: Welche Ansprache soll ein Unternehmen in der Kommunikation mit Kunden und Interessenten wählen? Das persönliche, flippige und vielleicht etwas ungehobelte Du oder doch lieber das förmliche, respektvolle und vielleicht etwas angestaubte Sie?

Du bist Deutschland!

Klar, es kommt immer auf das Unternehmen sowie Sinn und Zweck einer jeweiligen Kampagne an. Das zeigen schon verschiedene berühmte Fallbeispiele aus den letzten Jahren. Auf der einen Seite war ich sofort dabei, als es hieß: Du bist Deutschland! Auf der anderen Seite fühlte ich mich auch sehr elitär und gebauchpinselt bei: Weil Sie es sich wert sind. (L’Oréal)

Was passt zu Facebook?

Funktionieren kann also beides. Doch wie sieht es im Bereich des trendigen und sozialen Netzwerks Facebook aus? Dieser Frage möchte ich im Folgenden nachgehen. Auf der auch für Marketingzwecke immer beliebteren Plattform gehen die Unternehmen schließlich in den direkten Kontakt mit Interessenten, Fans und Kunden. Gibt es hier wenigstens ein Patentrezept?

Um es vorab zu sagen: Nein. Es gibt viele Meinungen und ebensoviele unterschiedliche Ausprägungen einer solchen. Doch dieses Blog soll Orientierung und Anstöße geben. Deswegen lege ich mich hier und heute fest:

Mit Facebook per Du

Wer auf Facebook sein Image aufbessern und zahlreiche Markenfans gewinnen will, der sollte mit dem Du operieren. Schließlich ist Facebook eine Kommunikationsplattform, die auf sogenannten Freundschaften basiert. Wenn ich als Unternehmen nun in diese Strukturen eindringen will, um Fans zu generieren, also anders gesagt, um Freundschaften zu schließen, dann muss ich auch auf einer solchen Ebene und in einem entsprechenden Sprachduktus kommunizieren.

Alles dreht sich um Freundeskreise

Mit dem Sie wirkt ein Unternehmen in der Welt der Digital Natives und Digital Trainees wie ein Fremdkörper. Schließlich kommunizieren diese ganz unverkrampft und flüchten sich gerade in Welten, die von den alten, ja fast schon als archaisch wahrgenommenen gesellschaftlichen Konventionen unberührt sind. Wer siezt, isoliert sich in einer Welt voller „Freundeskreise“, obwohl er zum Zwecke der Kundenbindung eigentlich der Mittelpunkt eines solchen sein will.

Kommunikation auf Augenhöhe

Wenn ein Unternehmen sich aber dazu entschließt, mit dem Du zu operieren, dann muss es dies auch mit allen Konsequenzen tun. Das heißt, die Facebook-Verantwortlichen auf Unternehmensseite müssen auch persönlich in Erscheinung treten. Denn User lassen sich nur ungern von einem anonymen Unternehmen XY duzen, da sie in einem solchen Fall nie wissen, mit wem sie eigentlich kommunizieren. Mit dem Geschäftsführer, dem Pförtner oder doch mit einem Praktikanten? Wenn ein Interessent aber mit Herrn Thorsten Teuteberger aus der PR-Abteilung kommunizieren kann, ist das Du schon wesentlich angenehmer. So entsteht letztlich Kommunikation auf Augenhöhe. Und das ist auch ungefähr die Höhe, auf der sich Freundschaften abspielen sollten.

Das Du ist ganz nah

Meiner Meinung nach ist das Du die wesentlich geeignetere Ansprache und Tonalität, um auf Facebook Kundennähe und Kundenbindung herzustellen. Die Angst mancher Entscheidungsträger, dass sich das Du in der Folge auch auf den Kundenkontakt außerhalb des sozialen Netzwerks ausweitet, ist weitestgehend unbegründet. Das Unternehmen IKEA  beispielsweise kommuniziert innerhalb seiner Werbewelt ausschließlich mit dem Du. Die Angestellten in den Möbelhäusern werden Besucher aber weiterhin ganz höflich siezen. Eine Trennung ist also durchaus möglich und wird von den Kunden auch nicht anders erwartet. Sollte man Facebook jedoch für weitere Maßnahmen nutzen, wie z. B. Recruiting oder das Pflegen von Business Kontakten, muss die Frage neu diskutiert werden. Jedoch ist dabei erst einmal zu klären, ob man hierzu auf anderen Plattformen nicht besser aufgehoben ist. 

Die Netzwerke geben es vor

Vielleicht reicht es schon, die einzelnen Ansprachen der Anbieter zu betrachten. Facebook empfängt seine User mit den Worten: „Facebook ermöglicht es dir, mit den Menschen in deinem Leben in Verbindung zu treten und Inhalte mit diesen zu teilen.” Das Business-Netzwerk XING dagegen schreibt: „Dank XING bleiben Sie mit Ihren Kontakten in ständiger Verbindung – und entdecken spannende neue Kontakte, Jobs, Events, Gruppen und Unternehmen. Oder finden Sie jetzt und hier alte und neue Bekannte, Freunde, Kommilitonen und Kollegen.”

Eine Steilvorlage, die man nutzen sollte. Zumindest ist es für Unternehmen an der Zeit, sich mit dieser Fragestellung differenziert auseinanderzusetzen.

 

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Tue, 06 Mar 2012 05:48:00 -0800 Social SEO - 8 Tipps, um Ihre Performance mit Social Media und SEO zu verbessern http://infector.de/social-seo-8-tipps-um-ihre-performance-mit-so http://infector.de/social-seo-8-tipps-um-ihre-performance-mit-so

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Suchmaschinenoptimierung gehört heute zum Pflichtprogramm von Unternehmen, die mit hoher Präsenz in Google & Co. ihre Verkaufspotenziale steigern wollen. Social-Media-Kanäle wie Facebook bieten ebenfalls viele Möglichkeiten zur Optimierung. Mit über 800 Millionen Mitgliedern weltweit, davon 21 Millionen alleine in Deutschland, ist Facebook das wichtigste soziale Netzwerk. Und viele wissen noch nicht, dass ein gutes Ranking der Facebook Fanpage wesentlich zur Umsatz- und Traffic-Steigerung auf der Website oder im Online-Shop beitragen kann.

Vom Backlink zum Social Link

Mit dem richtigen Einsatz von Social Media ist es möglich, gezielt Traffic auf die Website zu führen. Natürlich gewachsene Backlinks können dort zu einem besseren Ranking der Website beitragen, ohne dass zu viel Zeit und Geld in aufwändiges Linkbuilding investiert werden muss. Umgekehrt trägt SEO für Facebook dazu bei, die Fanpage bezüglich wichtiger Keywords in den oberen Suchtreffern bei Google zu platzieren.

Der noch vor einigen Jahren wichtige Faktor PageRank, den Google zur Bewertung von Websites bzw. deren Verlinkung im Netz nutzt, wird mehr und mehr zur Randinformation. Lässt man Social Media einmal außen vor, werden Backlinks heute selten freiwillig gesetzt. Experten behaupten gar, dass Links zum Zweck der Suchmaschinenoptimierung heute häufiger auftreten als uneigennützig gesetzte Links. Ganz anders bei Facebook: Dort sind 81% der Links natürliche Links, nur 19% werden durch virale Kampagnen künstlich erzeugt. 

Google hat erkannt, dass es mit sozialen Inhalten die Suchergebnisse für seine Nutzer verbessern und attraktiver gestalten kann. Bewertet werden alle enthaltenen Medien, Verlinkungen, Erwähnungen und Trends. Obwohl Backlinks aus Facebook mit dem NoFollow-Attribut gekennzeichnet sind, hat Google die positive Beeinflussung der Suchergebnisse durch Social Media-Links offiziell bestätigt. Der tatsächliche Traffic eines Backlinks ist zu einem wichtigen Qualitätsfaktor geworden.

Acht Tipps für die eigene Fanpage

So viel zur Theorie. Doch welche Maßnahmen sind nötig, um die eigene Fanpage mit SEO prominent zu platzieren? Lesen Sie unsere acht Tipps, wie Sie mit Facebook und SEO Ihr Umsatzpotenzial steigern:

1. Inhalt ist wichtig

Getreu nach dem Motto „Content is King“ ist gerade im Social SEO der Inhalt ein sehr wichtiger Faktor, um Relevanz zu schaffen. Füllen Sie Ihre Fanpage mit relevantem Inhalt zu Ihren Produkten und Dienstleistungen. Denn wichtige, interessante und lustige Inhalte, die explizit zum Thema passen, werden nicht nur öfter beachtet, sondern auch lieber geteilt.

2. Werten Sie Ihren Inhalt auf

Eine Aneinanderreihung von Buchstaben und Sätzen führt selten zum gewünschten Erfolg. Werten Sie Ihre Fanpage mit Grafiken, Bildern, Slides und Videos auf. Präsentieren Sie Inhalte in bunten oder animierten Bildern. Das wird eher beachtet und schneller konsumiert. Durch Links auf weiterführende Seiten sind Inhalte leichter zu teilen.

3. Professionelles Community-Management

Die Fanpage sollte innerhalb der Kampagne nicht brach liegen, sondern umfassend genutzt werden, um mit der Zielgruppe zu kommunizieren. Interessante Inhalte und aktuelle News schaffen Mehrwerte und regen zum Teilen an.

4. Optimieren der Statusmeldungen

Die Optimierung von Statusmeldungen mithilfe von Keywords und multimedialen Inhalten hilft dabei, das Ranking in Suchmaschinen zu verbessern. Angenehmer Nebeneffekt: Unliebsame Foren- oder Blogeinträge können damit etwas weiter nach hinten gedrängt werden. So entscheiden Sie, was Ihre Interessenten finden sollen.

5. Vermeiden Sie Duplicate Content

Bei der Nutzung von mehreren Social Media Kanälen sollte es vermieden werden, doppelte Inhalte zu posten. Machen Sie sich lieber die Mühe, die unterschiedlichen Netzwerke mit jeweils individuellen Informationen zu versorgen.

6. Der Verkauf beginnt im Netzwerk

Der klassische Linkaufbau umfasst auch die Kooperation mit Foren und Weblogs. Dort kann der Blogger einen Beitrag veröffentlichen und mit einem Link auf die Website verweisen. Warum nicht bereits im Beitrag interessante Informationen einbeziehen und in näheren Kontakt mit den Interessenten treten?

Vor allem Facebook bietet gute Möglichkeiten, die Fans in das Marketing einzubeziehen. Umfragen, z.B. zu einem bestimmten Produkt, liefern günstig und schnell Daten für die Marktforschung. Durch Social Commerce-Funktionen innerhalb von Facebook können Online Shop Betreiber die Reichweite Ihrer Shops ausbauen und in Direktkontakt mit ihren Kunden treten.

7. Optimieren Sie Ihre Website

Damit Ihre Website oder Landing Page beim Teilen im Link richtig dargestellt wird, sollte dort das Open Graph Protocol verwendet werden. Dieses Protokoll erweitert die Seite um spezielle Informationen für Facebook. So kann das Bild, was zum Link eingeblendet wird, vorher definiert werden, um bereits einen Vorgeschmack auf die Seite zu geben. Zudem werden Informationen zum Titel und Inhalt des Links übermittelt. Dadurch ist es möglich, die Website einem bestimmten Interessenbereich zuzuordnen.

8. Social Plugins

Mit Facebooks Social Plugins wie dem Like-Button oder der Kommentarfunktion können Websites schnell und einfach im Netzwerk empfohlen werden. Google wertet seit einiger Zeit auch die Facebook-Kommentare aus. Positionieren Sie diese Funktion auf wichtigen Produktseiten, können Sie gezielt die Verbreitung Ihrer Inhalte steuern. Im Rahmen einer Kampagne bestehen weitere Möglichkeiten, das Teilen und Kommentieren durch User anzuregen.

Social Media Optimierung kann erfolgreich zu einer besseren Platzierung in Suchmaschinen beitragen und die Wirkung von Social Media Kampagnen positiv beeinflussen. Dennoch gilt es nicht, der klassischen Suchmaschinenoptimierung den Rücken zu kehren. Ganz im Gegenteil: Die Kombination aus klassischer SEO und modernem Community Management sollte fortan Bestandteil jeder Online Strategie sein.

Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Website: Social Media Optimierung

 

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Mon, 27 Feb 2012 01:33:00 -0800 Facebook Timeline für Unternehmensseiten? Drei kleine Visionen http://infector.de/facebook-timeline-fur-unternehmensseiten-drei http://infector.de/facebook-timeline-fur-unternehmensseiten-drei

Kompass

Seit Einführung der Facebook Timeline für Personenprofile wird darüber spekuliert, wie die entsprechende Anpassung der Unternehmensprofile aussehen könnte.

Facebook hat hierzu noch keine gesicherten Informationen geliefert, allerdings scheint der Release-Termin unaufhaltsam näherzurücken. Viele Spekulationen über Aussehen und Funktion der neuen Timeline haben bereits in einschlägigen Blogs die Runde gemacht.

Auch die Wunderknaben möchten an dieser Stelle ihre ganz persönlichen Erwartungen an die Timeline für Facebook Pages festhalten. Zu den wichtigsten Fragen haben sich unsere Social Media Berater Henrik Greger und Daniel Peters sowie unser Software-Entwickler Cedric Kastner Gedanken gemacht:

 

Wie wird die Timeline für Unternehmen aussehen?

Henrik Greger: Ich denke, es wird auf eine Angleichung der Darstellung hinauslaufen. Die Timeline für Unternehmen unterscheidet sich dann nicht von der eines Personenprofils. Damit wird der Status Quo, der vor der Einführung der Timeline für Privatpersonen Bestand hatte, wieder hergestellt.

Cedric Kastner: Facebook ist sichtlich bemüht, seinen Benutzern eine konsistente Benutzeroberfläche zu bieten. Das reduziert nicht nur die Zeit der Eingewöhnung seitens der Benutzer, sondern gleichzeitig auch die Entwicklung und Erweiterung der bestehenden GUI. Momentan hat Facebook vier unterschiedliche Layouts im Einsatz: Timeline-Profile, Facebook-Seiten (z.B. für Unternehmen), Gruppen und Canvas. Die noch nicht zur Timeline konvertierten Profile lasse ich bewusst außen vor. Ich vermute, dass die Timeline für Unternehmen das exakte Spiegelbild der Timeline von Privatpersonen sein wird.

Daniel Peters: Ich befürchte ebenfalls eine 1 zu 1 Angleichung, empfinde dies aber als ungünstige Lösung. Facebook schafft damit eine zu große Änderung, die bei vielen Unternehmen unnötige Kosten verursachen wird. Interessant werden die Variationsmöglichkeiten, durch die sich Unternehmensseiten voneinander unterscheiden können. Die Headergrafik alleine kann es meines Erachtens nicht sein.  

 

Wie werden Apps und Tabs integriert?

Henrik Greger: Apps werden zukünftig vermutlich über Linkflächen im Headerbereich erreichbar sein. Das hätte natürlich weitreichende Konsequenzen: Zunächst einmal werden Apps so maßgeblich in den Fokus der User gerückt. Größere Linkflächen ermöglichen eine prominente Platzierung von Aktionen oder Informationen in Apps. Zum anderen bleibt die für mich ungeklärte Frage, in welcher Form die Apps zukünftig gezeigt werden. Die jetzige Variante der so genannten iFrame-Apps mit einer Breite von 520 Pixeln hat in der Timeline keine sinnvolle visuelle Verankerung mehr. Meine Vermutung ist, dass Apps in einem angepassten Canvas-Format in höherer Breite dargestellt werden müssen, um in Timeline-Breite funktionieren zu können. Das erfordert vielerorts weitreichende Änderungen an bestehenden Apps.

Cedric Kastner: Dies ist die große Unbekannte in Facebooks Masterplan für die Timeline. Meiner Meinung nach verschwinden Tabs komplett und werden durch individuelle Bereiche ersetzt. Genau wie man es von Timeline-Profilen für Personen kennt.

Daniel Peters: Wenn Facebook wirklich eine ebenso breite Timeline wie in Personenprofilen plant, dann wird das Verschwinden der Tabs eine schmerzliche Sache sein. Die Teaserflächen über der Timeline zu nutzen, wäre inkonsequent. Zwei UI-Elemente mit unterschiedlicher Funktion in einem Netzwerk wären definitiv eine Verschlimmbesserung. Doch was ist die Alternative? Vielleicht besser doch keine 1 zu 1 Adaption der Timeline-Ansicht von Personenprofilen und das Beibehalten der linken Seite? Ich bin an dieser Stelle sehr unsicher. 

 

Welche Auswirkungen werden geänderte Apps für die Seitenbetreiber haben?

Henrik Greger: Klar ist, dass Facebook die Timeline als zentralen Dreh- und Angelpunkt für alle Seiten etablieren will. Daher kann es sein, dass zukünftig Like-Gating-Funktionen und Willkommen-Tabs der Vergangenheit angehören. Dies würde vollkommen neue Anforderungen an das Community Management der einzelnen Seiten stellen, da potenzielle neue Fans auf andere Art und Weise zum Like bewegt werden müssten. 

Cedric Kastner: Mit dem Wegfallen der Tabs würde ebenfalls die Möglichkeit wegfallen, einen solchen als Landing-Page auf einer Seite zu etablieren. Facebook will, wie oben schon angesprochen, die Timeline durchsetzen. Und dies ist auch das erste, was ein Benutzer zu sehen bekommt. Ihn auf eine App (die vormals im Tab dargestellt wurde) weiterzuleiten, würde das Konzept der Timeline aufweichen. Möglicherweise wird Facebook auch ein vollständig neues Konzept für Apps, die nicht im Canvas dargestellt werden, präsentieren.

Daniel Peters: An dieser Stelle widerspreche ich meinen Kollegen. Facebook kann und wird wichtige Hauptfunktionen für Unternehmensseiten, wie das Like-Gating oder das Einstellen von Welcome-Pages, nicht einfach rauswerfen. Die Funktionen müssen in irgendeiner Form beibehalten werden – wie, kann ich derzeit nicht abschätzen. Dazu fehlt mir die Einsicht in das Gesamtkonzept. 

 

Welche Chancen und Risiken sind die Folge?

Henrik Greger: Diese Designumstellungen bieten für Seitenbetreiber viele Chancen und Risiken. Durch die Integration der großen Coverbilder und die Timeline haben Unternehmen vollkommen neue und interessante Möglichkeiten, sich selbst und ihre Produkte zu präsentieren. Die Herausforderung für die Seitenbetreiber besteht darin, sich möglichst schnell an die geänderten Gegebenheiten anzupassen. Das erfordert eine geänderte Ansprache potenzieller neuer Fans, eine neue Art, Apps und Aktionen zu bewerben und wird die Unternehmens-Kommunikation nachhaltig beeinflussen.

Cedric Kastner: Um die Risiken zu minimieren, muss Facebook eine „Grace Period“ einführen, in der Seitenbetreiber und Agenturen die Chance haben, ein zur Timeline passendes Konzept auszuarbeiten. Ebenso müssen Apps überarbeitet und das mögliche Fehlen der Tabs kompensiert werden. Chancen sehe ich bei der moderneren Präsentation von Unternehmen und Produkten sowie der Darstellung von Informationen, die über die neue Timeline besser auffindbar und optisch ansprechender gestaltet werden können. Dadurch rücken Inhalte wieder mehr in den Vordergrund.

Daniel Peters: Ich sehe in der Umstellung viele Herausforderungen und hoffe ebenso auf eine „Grace Period“. Leider hat Facebook in der Vergangenheit aber sehr häufig eine Friss-oder-Stirb-Mentalität gezeigt – gerade was Änderungen auf Unternehmensseiten betraf. Die wachsende Popularität Facebooks und die enorme Zahl an aktiven Großunternehmen wird jedoch vermutlich zu einer „Grace Period“ führen. Ansonsten gäbe es eine Menge schlechter PR. Allerdings hat Facebook auch das noch nie gestört...

(Foto: Nico Kaiser unter Creative Commons-Lizenz – http://www.flickr.com/photos/nicokaiser/4667377944/)

 

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Thu, 09 Feb 2012 03:44:00 -0800 Eine Woche Wunderknabe http://infector.de/eine-woche-wunderknabe http://infector.de/eine-woche-wunderknabe

Foto

von Philipp Waindok

 

Seit einer Woche bin ich jetzt schon ein Wunderknabe. Und dabei habe ich einiges gelernt: Zum Beispiel, dass ein Motorrad über 245 km/h fahren kann. Stefan Bradl stellte diesen Rekord 2011 auf. Oder dass das Blatt, mit dem Pius Heinz das Main Event der World Series of Poker gewann, von Insidern Anna Kurnikova genannt wird.

Warum ich mich bei meinem Praktikum in einer Werbeagentur mit so etwas beschäftige? Nun, die Antwort ist ganz einfach: Für die Webseite Wunderknaben-des-Sports durfte ich mir einige Quizfragen ausdenken und ausformulieren (Schaut sie Euch hier doch mal an). Diese anspruchsvolle Aufgabe in meine jungen Hände zu geben, war eine große Freude für mich. 

Aber natürlich lerne ich hier nicht nur die Großtaten vieler deutscher Sportler kennen, sondern auch alles rund um Werbung, Internet und Social Media. Dabei habe ich beispielsweise erfahren, dass man sich mit Facebook auch beruflich auseinandersetzen kann. Ihr fragt Euch jetzt vielleicht: „Wie funktioniert das denn?“ Und genau die gleiche Frage habe ich mir anfangs auch gestellt. Aber Ihr müsst Euch nur die verschiedenen Cases auf dieser Website anschauen. Ich selbst kannte Facebook bisher auch nur privat und ich wusste nicht, dass in Social Media so viel Arbeit steckt. Es ist eine schwere, anstrengende, aber auch sehr kreative Tätigkeit. 

Natürlich gibt es auch Phasen, in denen ich nicht so viel zu tun habe. Dann sind die Wunderknaben meist damit beschäftigt, Ideen zu entwickeln, Kampagnen auszuarbeiten oder knappe Abgabefristen einzuhalten. Das macht mir aber gar nichts, denn ich kann mich immer mit irgendeinem Thema beschäftigen, solange meine Kollegen alle Hände voll zu tun haben. 

Ich durfte sogar schon Webseiten analysieren und die Daten in ein Diagramm eintragen. Ich könnte mir vorstellen, so eine ähnliche Aufgabe in Zukunft noch mal zu bewerkstelligen. Toll finde ich auch, dass alle meine Mitarbeiter total nett zu mir sind. Sie kümmern sich um mich wenn ich Fragen habe oder Hilfe benötige. 

Ihr seht also, als Praktikant bei den Wunderknaben muss man nicht Kaffee kochen oder mit Zizou, dem großen Agenturhund, Gassi gehen. Vielmehr bekommt man einen spannenden Einblick in die Welt der Kommunikation. Und wenn ich doch mal mit Zizou einen Spaziergang machen muss, wäre das sicher auch nicht das Schlechteste.

 

Euer Philipp Waindok (15 Jahre, Schülerpraktikant)

 

 

 

 

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Tue, 03 Jan 2012 08:50:00 -0800 Und was ist mit… Adobe Flash? http://infector.de/und-was-ist-mit-adobe-flash http://infector.de/und-was-ist-mit-adobe-flash

von Cedric Kastner

 

2011 war das Jahr der Webstandards. So gut wie alle großen Hersteller haben ihre Browser für den neuen Standard HTML5 fit gemacht und ein Großteil der neuen Features kann ohne gravierende Einschränkungen und plattformübergreifend eingesetzt werden. Hat ein Browser in einem Bereich ein Defizit, kann dies meist mittels JavaScript schnell und einfach ausgemerzt werden.


Viele Köche...

Galt Adobes Flash jahrelang als Standard für interaktive Inhalte im Netz, stehen JavaScript-Bibliotheken, CSS3 und HTML5 diesem in nichts mehr nach. Einzig bei der Integration von Audio und Video hapert es momentan noch. Denn viele Browserhersteller kochen ihr eigenes „Formatsüppchen“ und während die einen MP4/H.264 unterstützen, haben sich andere für OGG/Theora entschieden. Einziger Hoffnungsschimmer ist Google, das den Videocodec VP8 gekauft und unter dem Projektnamen WebM als Opensource veröffentlicht hat.


Alternativen einfach effizienter

Aber auch das geänderte Surfverhalten der Benutzer hat stark dazu beigetragen, dass Flash immer seltener verwendet wird. Mobile Plattformen wie iOS oder Android treten immer mehr in den Vordergrund. Und auch wenn Flash zumindest auf Android verfügbar ist, haben Nutzer und Entwickler längst erkannt, dass sich eine Technologie, die ursprünglich für Maus, Tastatur und Bildschirme optimiert wurde, nicht 1 zu 1 auf mobile Geräte übertragen lässt.


Adobe zieht nach

Auch bei Adobe hat ein Umdenken stattgefunden. Erst im August diesen Jahres hat der Softwarehersteller aus San Jose, Kalifornien, das Animationswerkzeug Edge für HTML5, CSS3 und JavaScript veröffentlicht. Obwohl sich die Software noch immer im Beta-Stadium befindet, wirkt sie erstaunlich ausgereift und erinnert stark an ältere Versionen der Flash-Entwicklungsumgebung.


Transition now!

Wir können davon ausgehen, dass dieser Trend in 2012 weiter anhalten wird. Weniger Flash, mehr offene Standards. Es wird immer mehr Hersteller geben, die Webstandards wieder ernst nehmen und ihre Browser entsprechend erweitern und optimieren. Ohne Frage: Adobe wird Flash nicht von heute auf morgen begraben. Aber wir befinden uns mitten in einem Übergang – einer Transition, wie der Amerikaner so schön sagt.

 

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Tue, 13 Dec 2011 00:50:00 -0800 MP3 versus CD http://infector.de/mp3-versus-cd http://infector.de/mp3-versus-cd

MP3-Dateien oder doch lieber die gute alte CD? Eine Frage, an der sich bekanntlich viele Geister scheiden. Auf der einen Seite stehen die Verfechter der herkömmlichen Tonträger (namentlich CDs und LPs), auf der anderen die Befürworter von digitalen Musikdateien (MP3 etc.). MCs sollen an dieser Stelle ausgeklammert werden. Schließlich habe sogar ich mittlerweile kein Kassetten-taugliches Abspielgerät mehr in meinem Besitz. „Willkommen im 21sten Jahrhundert“, muss man da wohl sagen.

Aber worin liegen eigentlich die Vor- und Nachteile der allesamt musiktragenden, so doch sehr unterschiedlichen Formate.

Digitale Musikdateien haben natürlich den Vorteil, dass sie mit höchster Mobilität und einer nahezu unbegrenzten Haltbarkeit auftrumpfen. Des Weiteren lassen sie sich einfacher ordnen, verwalten und wesentlich schwieriger verlegen.

 

Das Gefühl fehlt

Auf der anderen Seite geht dem Musikliebhaber ein ganz besonderes Gefühlserlebnis verloren: Nämlich in einen Plattenladen seines Vertrauens zu gehen, sich nach einer Ewigkeit für eine neue CD zu entscheiden, diese zuhause endlich auszupacken und die ersten Tracks zu hören, während man im dazugehörigen Booklet stöbert. Erinnern Sie sich?

Auch ist es für viele ein großer Glücksmoment, wenn man auf einem Flohmarkt, im Plattenladen oder meinetwegen auch online zufällig eine heiß begehrte CD findet und sie danach endlich sein eigen nennen darf. Das ist doch wesentlich emotionaler, als wenn man innerhalb von fünf Minuten einen einzelnen Song oder ein ganzes Album findet und runterlädt.

Fans von iPod und Co. werden es wahrscheinlich vehement bestreiten, aber der Klang einer CD ist auch einfach anders. Zumindest fühlt er sich anders an. Bei LPs tritt dieses Phänomen wohl unbestreitbar.

 

Mobil und ohne Kratzer

Für digitale Musikdateien sprechen aber ganz klar die bereits erwähnte Mobilität und die lange Lebensdauer. Wer kennt es nicht: Kratzer auf der CD nehmen einfach jegliches Hörvergnügen oder machen sie komplett nutzlos. An dieser Stelle ein klarer Punkt für digitale Musik.

Und so ist es nicht verwunderlich, dass für das Jahr 2012 erstmals erwartet wird, dass die Downloadzahlen die Zahl der verkauften CDs überholen. (Quelle: http://techland.time.com/2011/03/31/just-one-more-year-until-digital-music-beats-physical-cd-sales/) Dabei spielt die steigende Anzahl an Smartphones als mobile Abspielgeräte eine wichtige  Rolle.

 

Unterwegs MP3 – zuhause CD?

Und genau hier liegt auch der Hase im Pfeffer. Beiden Medien haben einfach ein unterschiedliches Einsatzgebiet.

Während man unterwegs, sei es in Bahnen, im Auto oder beim Sport, meistens ohnehin keinen wirklich hochwertigen Klang benötigt bzw. zu schätzen weiß, geht doch nichts über das Gefühl, seine CD- Sammlung zuhause auszubreiten und sie über die heimische Stereoanlage zu genießen.

Als geneigter Musikliebhaber stellt man sich doch unweigerlich die Frage: Welches Format wird auf Dauer das Rennen machen?

 

Riesiges Angebot – kleinere Kosten

Apples iTunes, Amazon Music, aber auch Youtube, Napster, Simfy, Grooveshark und LastFM erleichtern immer mehr den Zugang zu digitaler Musik. Und auch die weltweit erfolgreichste Suchmaschine Google will ein Stück vom Kuchen abhaben und steigt mit Google Music ins Musik-Streaming-Geschäft ein (aktuell nur in den USA). Vom illegalen Download will ich an dieser Stelle gar nicht sprechen. Das Angebot ist also riesig und bietet auch für unterschiedlichste Nutzerverhalten eine passende Lösung.

Dazu kommen noch die geringeren Kosten, die der vorherrschenden und sich immer weiter entwickelnden Sparmentalität der Käufer in die Hände spielen. Aber wem kann man das verdenken, wenn man für 30 Jahre alte Alben im Laden immer noch mit stolzen 17,99 € zur Kasse gebeten wird.

Man stellt sich dann zu Recht die Frage, warum man sich nicht nur die zwei Lieblingsstücke des Albums für ca. 1,99 € im Durchschnitt entweder runterladen oder direkt auf das mobile Endgerät streamen soll. Nicht umsonst bieten z.B. iTunes mittlerweile 20Mio (das sind stolze 7 Nullen !) Titel an.

 

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Konzeptalben am Stück genießen

Aber auch hier gibt es eine Kehrseite der Medaille: Schließlich kann man oft nur den Kauf des ganzen Albums empfehlen, da viele Künstler den Climax ihrer Alben auf eine bestimmte Art und Weise aufbauen. Dieser Spannungsbogen geht natürlich verloren, wenn man sich nur einzelne Titel kauft.

Und gerade beim Streamen steht halt das eher kurzfristige Hörvergnügen dem Gefühl gegenüber, ein Gesamtkunstwerk wirklich in den Händen zu halten. Mal ganz abgesehen davon, dass sich Anbieter von Musikstreams teilweise immer noch in einer rechtlichen Grauzone und stets auf dem Kriegspfad mit der GEMA befinden.

Der langen Rede kurzer Sinn: Verfechter gibt es für beide Seiten. Gute Gründe ebenfalls. Und es sei auch Jedem zugestanden, aus Prinzip für oder gegen das jeweils Andere zu sein. Schlussendlich geht doch immer nur um die schönste Nebensache der Welt: nämlich Musik  ...oder wie war das noch mal? ;-) 

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Fri, 11 Nov 2011 06:29:00 -0800 Erste Schritte in Augmented Reality von Starbucks http://infector.de/erste-schritte-in-augmented-reality-von-starb http://infector.de/erste-schritte-in-augmented-reality-von-starb

Starbucks, der mit über 17.000 Filialen weltweit größte Kaffee-Franchiser, hat für das diesjährige Weihnachtsgeschäft eine mobile Applikation mit Augmented Reality-Funktionen präsentiert.

Mit der App namens "Cup Magic" kann der Nutzer die roten Weihnachtsbecher und viele weitere Produkte der Starbucks-Filialen zum Leben erwecken. Die fünf Charaktere, die sich hinter den Produkten verbergen, können mit dem User interagieren. Wenn der Nutzer alle fünf Charaktere aktiviert hat, nimmt er automatisch an einer Verlosung teil.

Neben diesen innovativen Möglichkeiten verfügt die App auch über bereits bekannte Features wie das Versenden von eCards, Angebote von Starbucks und Social Sharing-Funktionen.

Die App ist ein erster Vorstoß von Starbucks in Richtung Augmented Reality und soll Kunden in der Weihnachtszeit "überraschen und begeistern", wie Alexandra Wheeler, Vice-President Global Digital Marketing für Starbucks sagt.

Leider ist diese App nur auf den amerikanischen und kanadischen Markt mit seinen über 11.000 Filialen ausgerichtet und wird im dortigen iOS-Store und Android Market (für Kanada nur iOS) ab dem 15. November kostenlos zur Verfügung stehen.

Quellen: Mashable, Digital Buzz

 

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Fri, 04 Nov 2011 09:35:00 -0700 SEO - ein Hexenwerk? http://infector.de/seo-ein-hexenwerk http://infector.de/seo-ein-hexenwerk

Von Tobias Gatzke

 

Nicht erst seitdem Unternehmen im Internet aktiv um ihre Kunden buhlen, ist SEO in aller Munde. Als Mitte der 90er Jahre die ersten Suchmaschinen online gingen, wurde SEO bald ein fester Begriff – wäre er ohne Suchmaschinen auch gar nicht möglich.

Doch mit der steigenden Anzahl von Suchmaschinenoptimierern erhöhte sich auch die Skepsis gegenüber den Anbietern. Ein ganz nüchterner Blick auf Mythen und Möglichkeiten:

 

SEO, kurz für Search Engine Optimization oder zu deutsch Suchmaschinenoptimierung, beschreibt die Perfektionierung von Websites, um in Suchmaschinen möglichst weit vorne platziert zu werden. Das ist alles. Es war nie mehr und wird auch nie mehr sein.

Informiert man sich jedoch über Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung, gewinnt man schnell den Eindruck, dass es hier auf weit mehr als nur der richtigen Einstellungen in der Website ankommt. Da ist von IP-Popularity, Linknetzwerken, Meta-Tags und Landing- Pages die Rede. Angeblich soll es mehr als 200 Faktoren geben, nach denen Google eine Website bewertet. Wer behält da den Überblick?

 

Schauen wir uns mal in der Geschichte der SEO genauer an, warum die Suchmaschinenoptimierung so komplex geworden ist. Die Suchmaschine Yahoo! ging 1994 online und indexierte die ersten Websites. Bereits da begannen Tüftler Websites so zu manipulieren, dass sie von Yahoo! besser bewertet wurden. Damals reichte das häufige Wiederholen von Schlagwörtern auf einer Seite, welches schon für mehr Relevanz sorgte. Der Suchalgorithmus, also die Handlungsvorschrift nach der eine Suchmaschine Websites bewertet, wurde im Laufe der Jahre weiter verfeinert, um die Wirksamkeit solch einfacher Änderungen zu minimieren und mehr relevante Ergebnisse zu liefern.

 

Google ging 1999 online und brachte innerhalb weniger Jahre die ganze Suchmaschinenbranche durcheinander. Nicht zuletzt, weil Google bereits ab dem Jahr 2001 die Google-Toolbar für SEOs veröffentlichte. Dieses Tool erlaubte es, alle für eine Google-Indexierung relevanten Daten abzurufen. Somit konnte Google den Webmastern auch diktieren, wie sie im Sinne von Google ihre Seite gestalten und gut lesbare Websites erstellen sollten. Durch diese Maßnahme konnte Google schneller exakte Ergebnisse zu einer Suchabfrage liefern und wurde so sehr schnell zur größten Suchmaschine der Welt.

 

Suchmaschinenoptimierer versuchten natürlich weiterhin, durch erlaubte und unerlaubte Methoden hohe Positionen in den Google-Suchergebnissen zu erreichen. Das widerrum veranlasste Google immer dazu, neue Änderungen am Algorithmus vorzunehmen und unerlaubte Methoden zu unterbinden. Auf der anderen Seite hatte die Suchmaschine weiterhin Interesse an einer sauberen Optimierung von Websites, was letztendlich auch die Ergebnisse verbesserte. Dafür richtete Google öffentliche Informationskanäle für SEOs und Webmaster ein, die alle unterstützenden Optimierungsmöglichkeiten vorstellten.

 

Auf diese Weise haben sich bis heute über 200 Faktoren „angesammelt“, die zur Optimierung einer Website oder eines Online-Shops wichtig sind. Oftmals reichen jedoch für gute Ergebnisse schon einige wenige Änderungen.

 

Heute definiert sich Suchmaschinenoptimierung also über die von Google erlaubte Anwendung von Optimierungsmaßnahmen. Unerlaubte Tricks bei der Optimierung („Black-Hat SEO“) gibt es nach wie vor, diese können aber nur kurzweilige Erfolge erzielen. Langfristig gute Ergebnisse in den Suchergebnissen erreicht man mit einer professionellen, nach Google-Richtlinien ausgerichteten Suchmaschinenoptimierung („White-Hat SEO“). Wenn man so will, ist ein Suchmaschinenoptimierer ein Berater für gut gestaltete Onlineauftritte, die der Suchmaschine und besonders dem User nützliche Ergebnisse liefert und das Surfen oder Einkaufen zu einem störungsfreien Erlebnis macht. Dem Umsatz hat SEO noch nie geschadet.

 

Weiterführende Informationen:

Matt Cutts, Head of Google Webspam Team: SEO ist kein SPAM || 

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Thu, 20 Oct 2011 03:00:00 -0700 Moderne Webentwicklung http://infector.de/moderne-webentwicklung http://infector.de/moderne-webentwicklung

Seit Erfindung des World Wide Webs hat dieses eine weit größere Entwicklung hinter sich, als jedes andere Kommunikationsmedium. Selbst der Fernseher hat sich seit ca. 1959 kommerziellen Bestehens nur sehr schwermütig entwickelt, wobei die innovativsten davon in den letzten 20 Jahre entstanden.

 

Gerne erinnern wir uns noch an die erste Web-Präsenz des "Spiegel" zurück, welche sich auf die wichtigsten Meldungen der Print-Ausgabe in knapper Textform beschränkte. Erst nach und nach wurde daraus das bekannteste Nachrichtenportal Deutschlands. In Zeiten von blinkenden GeoCities Websites und mit Word-Art verzierten Homepages war jedoch die Verbreitung von Internetzugängen noch überschaubar, was natürlich die Investitionen der Verlage und Unternehmen in das Medium hemmte. Doch dies änderte sich zum Glück sehr schnell. So ist es mittlerweile weitgehend problemlos möglich, das TV-Programm über eine VDSL-Leitung zu streamen, während nebenher gesurft werden kann. 

 

Das Web ist mittlerweile allgegenwärtig und verbindet uns nicht mehr nur Zuhause am heimischen Rechner, sondern auch unterwegs auf unseren Smartphones. Es ist ultraschnell, einfach, übersichtlich und nicht mehr wegzudenken. Moderne Technologien und Standards wie CSS 3, HTML 5 und JavaScript-Frameworks vereinfachen die Portierung auf verschiedene Plattformen. Und diese sind vielfältiger geworden. 

Früher bestand für Webentwickler die Hauptaufgabe darin, ihre Inhalte auf 3 verschiedene Browser möglichst gleich aussehen zu lassen. Besonders der Internet Explorer 6 ließ so manchen Entwickler verzweifeln. Heute haben sich Browserhersteller weitgehend auf Standards geeinigt, doch sorgen mobile Devices wie Smartphones und Tablets für neue Komplexität, und so wird es Entwicklern auch in Zukunft nicht langweilig.

 

Doch worauf genau müssen Entwickler in Zukunft ihr Augenmerk legen? Wo liegen die Ansprüche und Herausforderungen? 

Eines ist klar – Webentwicklung muss den Anforderungen der User im günstigsten Fall immer einen Schritt voraus sein. Somit liegt die Challenge darin, innovative Technologien der Browser zu erkennen und daraus neue Produkte zu schaffen. Dabei ist es besonders wichtig, sich und sein Projekt von Außen zu betrachten, aus Sicht des Users. Es gibt vieles, dass erzählt werden will, aber nicht alles ist für den User wichtig. 

 

 

Folgende Kernpunkte sind zukünftig von starker Bedeutung:

 

1. Simplicity

2. Speed

3. Responsive Interaction

4. Portability

5. Intelligence

6. Accessibility

7. Usage

 

 

1. Simplicity

 

Um Usern die Möglichkeit zu geben, sich auf Websites zurecht zu finden, ist das alte Prinzip "Weniger ist mehr" nach wie vor die beste Regel. Einfachheit und Konzentration auf das Wesentliche vermittelt nicht nur das klare Konzept der Website, sondern verhindert zudem Information-Overload. Designer und Entwickler müssen zukünftige Websites so konzipieren, dass sie auf allen Plattformen einfach zu bedienen sind und sich dem Medium anpassen. Auch ein flexibles, skalierbares Layout gehört dazu, da das heutige Angebot an Monitoren von kleinen 11" bis großen 27" Bildschirmen reicht.

 

 

2. Speed

 

Ein Faktor, der häufig in Zeiten vor der DSL-Technologie eine große Rolle spielte. Große Bilder sorgten beispielsweise damals für Ladezeiten jenseits der Nervengrenze. Darum wird der Punkt von einigen Entwicklern heutzutage unterschätzt.  Apple entschied sich aus diesen Gründen beispielsweise gegen den Support für Flash-Seiten, um für bessere Geschwindigkeit auf Seiten zu sorgen, die beispielsweise Flash-Banner oder Videos integrieren und förderte damit direkt die Verbreitung von HTML 5 Elementen. 

Auch heute muss eine Website auf ihre Geschwindigkeit hin optimiert sein. User erwarten dies, mitunter weil alle Anbieter mit superschnellem Internet werben. Selbst User mit mobilen Sticks oder Smartphones erwarten heute die unmittelbare Nutzung der Seite ohne lästiges Laden. 

 

 

3. Responsive Interaction

 

Eine weitgehend neue Entwicklung, die aber eine große Rolle in der Post-PC-Ära spielen wird – Responsive Interaction. Smartphones sind heute weitgehend mit Touch-Displays ausgestattet, Touchpads genießen immer größere Absätze. Das heißt, dass Websites immer mehr und besser auf die direkte Eingabe reagieren müssen. Wenn beispielsweise ein Mausklick auf einen Button erst nach einer Sekunde eine Reaktion auslöst, führt dies beim User zu frustrierenden Interaktionserlebnissen. 

Responsive Interaction heißt jedoch auch, dass Bedienelemente auf der Seite auch auf den Druck eines Fingers optimal reagieren müssen, da immer mehr Touch-Geräte mit Webbrowsern ausgeliefert werden. Dabei müssen auch Elemente wie Schieberegler in die Optimierungen einbezogen und bedacht werden, da bestimmte bestimmte Interaktionen gar nicht mehr möglich sind. Ein Äquivalent zum Mouse-Over ist nicht möglich und auch der Doppelklick wird verschwinden. 

 

 

4. Portability

 

Ein großes Manko sind derzeit noch mobile Websites, obschon fast jeder Top-Manager hauptsächlich mit seinem Smartphone surft. So sind die Hersteller gezwungen, komplette Websites bedienbar zu machen. Was zwar mittlerweile möglich ist, aber noch lange nicht die beste Lösung bedeutet. 

Jede Website sollte eine angepasste mobile Variante haben, und das ohne Inhalte einzubüßen. Eine gute Website ist so konzipiert, dass die mobile Version mindestens genauso bedienbar ist und Spaß macht, wie ihr großer Bruder, und dabei idealerweise auf mobile Besonderheiten eingeht (z.B. Gimmicks, wie Standortabfrage mit Anzeige der Unternehmensfilialen in der Umgebung). 

 

 

5. Intelligence

 

Moderne Websites müssen intelligent sein. Google hat allen gezeigt, wie Systeme intelligent auf den Menschen reagieren können und hat den Prozess immer mehr verbessert. Apple perfektionierte die intelligente Mensch-Maschine-Kommunikation durch einfache Spracheingaben mit dem neuen iPhone 4S und der Siri-Integration. Nun sind Maschinen in der Lage unsere Sprache semantisch zu verstehen und Aufgaben für sich herauszuhören, für welche Sie dann Lösungen anbieten. Diese Entwicklung wird sich im Laufe der nächsten Zeit noch verbessern. 

 

6. Accessibility

 

Barrierefreiheit ist ein weiteres großes Thema für Websites, da bereits viele intelligente Systeme barrierefreie Websites problemlos interpretieren und beispielsweise sehbehinderten Menschen den Zugang zum Internet ermöglichen. Auch hier sind Entwickler gefragt, den Quellcode einer Seite dahingehend zu optimieren, dass Rechner alle Elemente einer Seite perfekt wiedergeben können. 

 

 

7. Usage

 

Websites erfüllen heute Zwecke. Kaum eine Seite schafft es auf die erste Seite in Google, die nicht zweifelsfrei ein Ziel oder entsprechende Relevanz hat und einen Nutzen erfüllt. Dieser Nutzen muss auch dem User klar sein, sobald er die Seite betritt. Produkte, Dienstleistungen oder sonstige Services müssen klar kommuniziert sein. Sollte es sich gar um eine Web-Applikation handeln, gilt auch hier die klare Regel, dass sie funktionieren muss. Auch bei Web-Applikationen sollten alle genannten Punkte erfüllt werden. 

 

 

 

Fazit

 

Modernes Webdesign muss möglichst flexibel sein und stets den User im Fokus haben. Wer schon heute alle Aspekte bedenkt, die zukünftig eine Rolle spielen könnten, sorgt zudem dafür, dass der dadurch entstandene Mehraufwand durch Nachhaltigkeit belohnt wird. Weitere Anpassungen und damit teuere Folgeinvestitionen werden so vermieden. 

 

 

 

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Tue, 30 Aug 2011 06:10:00 -0700 Neuer Facebook-Publisher eingetroffen http://infector.de/neuer-facebook-publisher-eingetroffen http://infector.de/neuer-facebook-publisher-eingetroffen

Jetzt ist er da – der neue Facebook Publisher. Ob Facebook damit auf die immer wiederkehrende Kritik zu Äußerungen bezüglich des Datenschutzes reagiert, ist nicht klar, allerdings bietet diese Neuerung viel Gestaltungsspielraum.

Bei den meisten Profilen, die Facebook auf Englisch verwenden, sollte diese Änderung bereits verfügbar sein. Wer den neuen Publisher noch nicht hat, kann sein Profil auf Englisch umstellen. Nach ein paar Minuten erscheint die Neuerung im Profil. Danach kann wieder auf Deutsch umgestellt werden.

Bei der Nutzung fällt zuerst auf, dass die Option zum Posten eines Links weggefallen ist. Es können zwar weiterhin Links geteilt werden, diese müssen jetzt aber in das Textfeld eingegeben werden. Die Vorschau erscheint nach wenigen Sekunden und der eigentliche Link kann aus dem Textfeld wieder entfernt werden.

Nicht neu, dafür aber wesentlich besser, ist die Kontrolle, wer die geteilten Posts sehen darf. Ähnlich wie bei Google+ kann zwischen öffentlichen Posts, Posts für Freunde oder auch benutzerdefinierten Einstellungen gewählt werden. Neu daran ist, dass der User diese Einstellungen auch im Nachhinein noch ändern kann.

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Der neue Publisher erlaubt jetzt auch in den Posts mitzuteilen, mit wem man gerade unterwegs ist. Das kann durch Markieren der entsprechenden Person erreicht werden. Die bereits bekannte @Mention ersetzt das jedoch nicht, diese bleibt weiterhin erhalten.

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Auch neu ist, dass man jetzt den Ort, an dem man sich befindet oder auch gerade hinfährt, in seinem Post mit angeben kann. Wie schon hier erwähnt, ersetzt diese Markierung jedoch nicht die Check-Ins. Facebook Deals können also damit bis jetzt noch nicht genutzt werden.   

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Quelle: Allfacebook

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Mon, 29 Aug 2011 00:00:00 -0700 Neuerung bei Facebook Places http://infector.de/neuerung-bei-facebook-places http://infector.de/neuerung-bei-facebook-places

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Facebook hat wieder einmal etwas neues angekündigt. Places für alle! Denn bisher sind nur Smartphone-Besitzer in den Genuss der Check-Ins gekommen. Das soll sich jetzt aber ändern. Facebook erklärt es wie folgt:

Before: You could only “check in” to locations using the Places feature on a smart phone.

Going Forward: Now you can add location to anything. Lots of people use Facebook to talk about where they are, have been or want to go. Now you can add location from anywhere, regardless of what device you are using, or whether it is a status update, photo or Wall post. Of course, you can always choose not to add location at all.

As a part of this, we are phasing out the mobile-only Places feature. Settings associated with it are also being phased out or removed. (You can read more about how location works and settings affected here: http://www.facebook.com/about/location)

 

Demnach hat bald jeder User die Möglichkeit seinen Freunden mitzuteilen, wo er sich gerade befindet. Eigentlich eine schöne Entwicklung - eigentlich! Denn viele Nutzer haben mit der Einführung dieses Updates das Ende von Facebook Deals gesehen. Wenn jeder die Möglichkeit hätte, einen Ort anzugeben, dann wären die Facebook-Deals (wir haben hier bereits darüber berichtet) wohl hinfällig. Denn ohne Check-Ins wird es auch keine Deals geben.

Allfacebook hat sich mit dieser Frage direkt an Facebook gerichtet und kann erstmal Entwarnung  geben. Es wird laut Facebook unterschiedliche Darstellungen der gekennzeichneten Orte gegenüber den Check-Ins geben. Es kann also aufgeatmet werden und man kann sich weiterhin auf Deals in Deutschland freuen. Und wer weiß, vielleicht gibt es auch demnächst gesonderte Deals für Orte.

 

Quelle: Allfacebook

 

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http://files.posterous.com/user_profile_pics/1185719/profilbild_wk.jpg http://posterous.com/users/YrtrIpcQtSp Die Infector Macher Die Infector Macher
Fri, 26 Aug 2011 07:09:00 -0700 Twitter-Traffic wird messbar http://infector.de/twitter-traffic-wird-messbar http://infector.de/twitter-traffic-wird-messbar

Bild_11
Twitter hat seine hauseigene Shortlink-Integration verbessert. Jeder Link in einem Tweet wird ab sofort ab einer Länge von 20 Zeichen automatisch in eine t.co Kurz-URL umgewandelt. Die Messbarkeit dieser Kurz-URL war bisher begrenzt.

Besucher, die beispielsweise über einen externen Twitter Client, wie TweetDeck oder HootSuite auf die Seite kamen wurden als direkte Visits bewertet, und somit im Twitter-Traffic nicht aufgezeigt. Es wurden lediglich die Klicks, die direkt über die Twitter Weboberfläche getätigt wurden, erfasst. Im direkten Vergleich des Traffics mit Facebook führte dies häufig dazu, dass Facebook die Oberhand hatte. Dies könnte sich nun ändern.

Für Unternehmen ist dies von immenser Bedeutung, denn bisher konnte nur vage vermutet werden, welcher Kanal den meisten Traffic bringt. Erst jetzt gibt es die Möglichkeit zu vergleichen und genaue Statistiken darüber auszuwerten.

Es soll sogar möglich sein zu prüfen, wo der Ursprung einer Nachricht liegt und damit auch, welcher Tweet einen User animiert hat, eine Seite zu besuchen.

Auch könnte durch die Umwandlung und die damit einhergehende Analyse die Verbreitung von schadhaften Links verhindert werden. Bis jetzt ist die Möglichkeit, einzelne Links zu blocken noch nicht gegeben – theoretisch ist das mit t.co aber denkbar.

Eine Ausbreitung des t.co-URL Kürzels auf andere Netzwerke, könnte jedoch zu Problemen führen. Derzeit werden alle t.co-URL´s auf Twitter zurückgeführt. Sollten diese Kürzel auch in anderen Netzwerken oder Webdiensten Verwendung finden , würde Twitter überrepräsentiert und die Ergebnisse damit verfälscht werden. 

Insgesamt ist dieser neue Dienst eine gute und vor allem längst überfällige Idee. Allerdings scheint die Umsetzung und die Verwertbarkeit der gewonnenen Daten noch ein wenig Zeit zu brauchen.

 

 

 

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Mon, 22 Aug 2011 07:06:00 -0700 Social Media ROI http://infector.de/66570671 http://infector.de/66570671

Hier ein Video zum schmunzeln - Eric Qualman, Autor des weltweit erfolgreichen Buchs Socialnomics, erklärt in diesem Video, wie man den Social Media ROI misst. Dazu vergleicht er Social Media mit anderen Medien, wie dem Radio oder der Zeitung.  Mit einem kleinen Augenzwinkern ist dieses Video auch an CMO´s und CEO´s gerichtet - absolut sehenswert!  

 

Quelle: http://networkedblogs.com

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http://files.posterous.com/user_profile_pics/1185719/profilbild_wk.jpg http://posterous.com/users/YrtrIpcQtSp Die Infector Macher Die Infector Macher
Wed, 17 Aug 2011 08:37:15 -0700 Operation Facebook http://infector.de/operation-facebook http://infector.de/operation-facebook

Erst Google+ und jetzt das – Facebook hat es im Moment wirklich nicht leicht.

Nach den in Vergessenheit geratenen Diskussionen um die Datenschutzbestimmungen von Facebook hat sich nun eine Gruppe zurückgemeldet, die sich bereits seit 2008 für die Redefreiheit und die Freiheit des Internet einsetzt.

Die Rede ist hier von Anonymous. Sie haben sich vorgenommen, Facebook zu zerstören. Und das schon bald. In einem Video, das zur Zeit auf YouTube kursiert, kündigen sie das Ende von Facebook an. Als Grund für die Zerstörung des zur Zeit beliebtesten sozialen Netzwerkes geben sie die Sicherheit der Nutzer an. Sie wollen Ihnen keinen Schaden zufügen, sondern darauf aufmerksam machen, dass Facebook massiv in die Rechte der Nutzer massiv eingreift. Denn private Informationen würden von Facebook an staatliche Einrichtungen übergeben. Außerdem arbeite Facebook mit autoritären Regierungen, unter anderem Ägypten und Syrien, zusammen.  

Den Nutzern werden Illusionen verkauft, so Anonymous. Wenn ein Dienst wie Facebook kostenfrei ist, dann wird an anderer Stelle Geld verdient. Die Nutzer werden getäuscht, um Geld mit ihnen und ihren Informationen zu machen. Ganz gleich, wie ein Nutzer seine Privatsphäre-Einstellungen setzt, Facebook wisse mehr über einen als die eigene Familie. Und diese Daten werden auf Facebook auch nie gelöscht, selbst dann nicht, wenn man sein eigenes Konto auflöst. Es werden laut Anonymous lediglich die Verlinkungen zu den Informationen entfernt.

„Sie werden den Herrschern des Internets danken (...). Wenn Sie ein Hackeraktivist sind oder nur ein Kerl, der einfach das Recht auf Freiheit und der Information schützen will, dann springen sie auf den Zug auf und töten Facebook zum Wohle der Privatsphäre.“

Damit richtet sich Anonymous an Gleichgesinnte und bittet um Mithilfe. Genauere Informationen wurden nicht preisgegeben. Am 5. November 2011 wird es dann so weit sein, der Tag, der in die Geschichte eingehen soll. Wer auf dem Laufenden bleiben möchte, kann der Organisation auf Twitter unter OP_Facebook (Operation Facebook) folgen.

Bild_1
Allerdings wurden jüngst Stimmen laut, die behaupten, dass dieses Video ein Fake ist. Auf Twitter meldete sich ein Mitglied und distanzierte sich von dem Vorhaben, Facebook zu töten. „Wir töten den Boten nicht“, heißt es in diesem Tweet, „das ist nicht unser Stil“. Ob das Video wirklich von Anonymous stammt, bleibt vorerst unklar. Denn auch unter den Mitgliedern von Anonymous sind die Identitäten nicht bekannt. Selbst die Anführer der Hacker-Gruppe sind sich nicht darüber einig, wie das Video auf YouTube gekommen ist.

Es wird uns daher nichts anderes übrig bleiben, als den 5. November 2011 abzuwarten und zu sehen, was passieren wird. 

 

Quelle: golem.de

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