Stirbt die E-Mail bald aus?
Social Media ist zurzeit in aller Munde. Wen wundert’s da, dass sich auch Unternehmen mehr und mehr der Vorteile, die Social Media bietet, bedienen. Neben uns, den Wunderknaben, ist der IT-Dienstleister Atos Origin ein weiteres Unternehmen, welches angekündigt hat, sich demnächst voll auf Social Media umzustellen.
Zunächst wird das Unternehmen Social Media Anwendungen zur Kommunikation der Mitarbeiter untereinander nutzen. Die E-Mail hat somit ausgedient. Thierry Breton, CEO bei Atos Origin, stellte fest, dass das Unternehmen Daten in so einem gewaltigen Maßstab produziere, dass ihr Arbeitsumfeld schnell belastet wird, und sogar in das private Umfeld übergreife. Ebenfalls berichtete er, dass Manager bei Atos Origin 5-20 Stunden pro Woche damit zubringen, E-Mails zu lesen oder zu schreiben. Täglich bekomme jeder Mitarbeiter 200 E-Mails, davon 18% Spam-Mails. Aufgrund dieser Menge an E-Mails, die für das Unternehmen unhaltbar sind, lautet nun das neue Ziel, innerhalb der nächsten drei Jahre die Kommunikation per E-Mail komplett einzustellen.
Alternativ zur Kommunikation der Mitarbeiter untereinander setzt Atos verstärkt auf andere Kommunikationswege. Bereits jetzt werden mehrfach Communication-Applications, Social Media Plattformen und Collaboration-Tools eingesetzt. Innerhalb der nächsten Jahre soll das noch weiter ausgebaut werden, bis letztendlich auf die E-Mail komplett verzichtetet werden kann. Nach Breton sei die E-Mail längst überholt und die alternativen Kommunikationswege die wahren Methoden, mit denen sich die Arbeiten des 21. Jahrhunderts realisieren lassen. Seine jetzige Unternehmenskommunikation sei persönlicher, schneller und verursache weniger Kosten.
Auch bei uns Wunderknaben hat sich die Kommunikation sowohl intern als auch extern innerhalb der letzten Jahre geändert. Um schnell und effektiv zu handeln, wird auch bei uns mit Social Media Applikationen gearbeitet. Daher können wir bestätigen, dass die E-Mail in ihrer Rolle in den Hintergrund rückt. Ob sie gänzlich verschwinden wird, werden wir sicher im Verlauf der nächsten Jahre sehen.
Quellen: Atos Origin t3n
