Kinder via Twitter im Auge behalten
Der Nutzen von Twitter besteht im Grunde darin, durch digitale Freundschaften Wissen zu sammeln. Darin liegt die Macht der sozialen Netzwerke. Wenn Barack Obama durch Twitter seine Wahlhelfer koordinieren konnte, wieso sollen Eltern dann nicht via Twitter ihre Kinder im Auge behalten? Das dachten sich wohl die Reiseveranstalter von RUF Jugendreisen und setzen nun den Microblogging-Dienst Twitter für die Echtzeit-Kommunikation ein.
„Die ganze Welt liebt Twitter, nur wurden bisher kaum wirklich nützliche Anwendungen dieser tollen Technologie präsentiert“, sagt Dirk Föste, Vertriebsleiter bei RUF Jugendreisen. „Mit unseren Realtime-Informationsplattformen für Eltern ist RUF der erste Reiseveranstalter, der Twitter effektiv im Kundendialog einsetzt.“ Viele Eltern freuen sich nun, dass sie den Urlaub ihrer Kinder auf www.ruf-kinderreisen.de/kinderreise/aktuell.asp mitverfolgen können. Die jeweiligen Betreuer der Kinderreise veröffentlichen dort die aktuellen Ereignisse im Internet. Bereits wenige Tage nach Saisonbeginn konnte der Twitter-Feed mehrere tausend Zugriffe verzeichnen. Das TOGGO Sommercamp auf Rügen berichtet dort zum Beispiel „Mit Lunchpaket und Sonnenmilch geht es heute morgen erst zum Rügenpark und dann zum Strand oder Kreidefelsen.“
Die Kinder und Jugendlichen selbst nutzen diesen Twitter-Feed aber kaum. Laut einer Online-Studie von RUF kommuniziert die Mehrheit der Jugendlichen über ICQ, MSN und schülerVZ. An dieser Studie haben 3400 Jugendliche zwischen 11 und 21 teilgenommen. Dass Twitter kaum von den Jugendlichen genutzt wird ist schon verwunderlich, denn wer twittert schreibt ja im Prinzip eine SMS im Internet. Und an die begrenzte Zahl der Zeichen sollte die Handy-Generation ja gewöhnt sein.
Quelle: www.presseportal.de & www.prcenter.de
