Social Media weiter im Kommen!
Laut einer aktuellen Studie, die von der Email Expo bei der Promio.net GmbH in Auftrag gegeben wurde, wächst die Aufmerksamkeit rund um das Trendthema Social Media auch im Jahr 2011 weiter an.
Laut einer aktuellen Studie, die von der Email Expo bei der Promio.net GmbH in Auftrag gegeben wurde, wächst die Aufmerksamkeit rund um das Trendthema Social Media auch im Jahr 2011 weiter an.
Vor kurzem warnte US-Präsident Barack Obama eine Gruppe von Schülern vor Facebook, beziehungsweise vor dem unkontrolliertem Umgang mit den Social Networks. Und wenn nicht ihm, den Mann, der einen Großteil seines Erfolges den professionellen Einsatz von Social Media verdankt, auf wen sonst sollen die Teenager dann hören?
Auf die Frage von einem Schüler, was man beachten muss, um US-Präsident zu werden, antwortete Obama: "Im YouTube-Zeitalter müsst ihr sehr vorsichtig sein, weil alles später wieder herausgekramt wird". Personaler mögen eben keine Partybilder auf denen der Bewerber betrunken ist oder einen Joint in der Hand hält. So kann Facebook schnell zum Karrierekiller werden.
Mittlerweile ist es ja gang und gäbe, Bewerber und potentielle Arbeitnehmer in Network-Seiten zu checken. Eine Tatsache, die für die meisten von uns sicherlich nicht neu ist. Trotzdem finde ich es sehr löblich, dass Obama dieses Thema im Schulkreis erwähnt und die Teenager auf die ganz konkret vorhandenen Gefahren hinweist.
Der US-amerikanischer Rapper, Musikproduzent und Modedesigner P. Diddy hat eine neue Show namens "StarMaker" auf MTV in der er nach jungen Musiktalenten sucht. Von den Stars in Spe erwartet er nicht nur, dass sie einen guten Live-Gig geben können, sondern auch, dass sie eine großartige Facebook-Seite haben.
“Before, it was just at live shows, now you have to be able to do a great live show, you have to be able to do a great online interview, you need to have a great Facebook page, you have to have a great television performance,” he said.
Laut dem Internet Blog Mashable ist für P.Diddy klar, dass man als Star die frei verfügbaren Tools wie Twitter, Facebook , MySpace etc. nicht ignorieren darf. Musiker müssen lernen, diese Tools wie Werkzeuge zu nutzen um sich über die sozialen Netzwerke selbst zu vermarkten. Dies sei viel wichtiger als sich auf die klassische Vermarktung durch eine Plattenfirma zu verlassen.
Laut einer AdAdge-Studie nutzen 83 der 100 größten US-Werbekunden Facebook für ihre Kampagnen. Und die Kunden scheint dies zu freuen: “Every client wants to talk about Facebook,” zitiert FT.com den Werbeexperten Ed Montes von Havas Digital.
Unternehmen bauen auf Facebook eine eigene Seite auf und füllen ihre Webpräsenz nicht nur mit Inhalten wie Fotos, Videos und Texten, sondern nutzen Facebook für einen direkten Austausch mit den Kunden. Allerdings wird Facebook in Verbindung mit vielen anderen Portalen genutzt - den offenen Schnittstellen sei Dank.
Hier in Deutschland sind die Unternehmen noch etwas zurückhaltend, bisher trauen sich nur wenige Firmen den direkten Dialog mit Kunden einzugehen. Die Angst vor Kontrollverlust in Social Media ist groß, da den meisten Unternehmen klar ist, dass sicher auch kritische Fragen seitens der Kunden gestellt werden. Und dies öffentlich. Leider vergessen die (deutschen) Unternehmen dabei aber, dass über ihre Marke so oder so gesprochen wird und in sämtlichen Foren Kritik geäußert wird. Wieso soll es also besser sein, die Kritiker alleine zu lassen anstatt ihnen eine Plattform zu bieten und ihnen dort zuzuhören?
Doch deutsche Unternehmen werden zukünftig nicht mehr drumrum kommen, das Web 2.0 stärker in ihre Marketingstrategien einzubinden. Möglichkeiten gibt es viele und die amerikanischen Unternehmen machen es bereits vor, wie sich alternative Werbeformen erfolgreich einsetzen lassen.